„Diebe, Diebe“: ACFlorenz noch sauer auf Hinspiel

Der AC Florenz ist immernoch stinksauer auf das Abseitstor von Miroslav Klose beim 2:1-Sieg der Bayern im Hinspiel. „Wir können das nicht vergessen, sagte AC-Präsident Diego della Valle.
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Der Torhüter von Florenz Sebastien Frey kann den Kopfball des Münchners Miroslav Klose (r) zum 2:1 Endstand nicht halten
dpa Der Torhüter von Florenz Sebastien Frey kann den Kopfball des Münchners Miroslav Klose (r) zum 2:1 Endstand nicht halten

MÜNCHEN - Der AC Florenz ist immernoch stinksauer auf das Abseitstor von Miroslav Klose beim 2:1-Sieg der Bayern im Hinspiel. „Wir können das nicht vergessen, sagte AC-Präsident Diego della Valle.

Mit 3:2 hatte der AC Florenz das Achtelfinal- Rückspiel in der Champions League gegen den FC Bayern München gewonnen – zum Weiterkommen reichte es aber nicht. „Diebe, Diebe“ riefen einige Fans nach dem Schlusspfiff und ärgerten sich wie die Verantwortlichen noch über die Fehlentscheidung, die zum 2:1 im Hinspiel geführt hatte. „Wir sind ausgeschieden, aber es war nicht unsere Schuld, wir sind so sauer. Wir haben den Sieg eingefahren, aber es hat nicht gereicht“, sagte Torwart Sebastien Frey.

Dem Schiedsrichter des Hinspiels wurde die Schuld gegeben, die Presse gab die Gemütslage der Italiener wieder. „Wie schade, gesiegt und doch draußen. Robben war nicht aufzuhalten“, schrieb „Corriere de la Serra“. Ähnlich klang es in „La Repubblica“: „Wie bitter! Robben lässt die schönste Fiorentina aller Zeiten erstarren.“

Von einem „Tiefschlag in der Champions League“ schrieb „La Gazzetta dello Sport“. Nach dem „Diebstahl von München“ habe Robben den AC Florenz bestraft.

dpa/SID

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