De Bruyne: Bayern bot Dante und Rode an

Der "Fußballer des Jahres" verkommt zu einer beliebig verschiebbaren Investition. Im Werben um Kevin De Bruyne treten neue Player auf. Und der FC Bayern versuchte es auch mit allen Mitteln.
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Jetzt bietet also auch Paris St. Germain um Kevin De Bruyne mit.
dpa Jetzt bietet also auch Paris St. Germain um Kevin De Bruyne mit.

München - Seine Leistungen sind aktuell nicht die des besten Fußballers der Bundesliga. Wen wundert's? Kevin De Bruyne muss ja schwindlig werden bei dem, was sich da rund um seine Person so tut. Nun, er trägt ja selbst so einiges dazu bei...

Eine Entscheidung zum angemessenen Zeitpunkt - und das Sommertheater hätte man sich sparen können. Am Dienstagmorgen schien der Käse mit dem von belgischen Medien als perfekt gemeldeten Transfer zu Manchester City gegessen, am Dienstagnachmittag stand der 24-Jährighe brav beim VfL Wolfsburg auf dem Trainingsplatz - statt sich in England dem kolportierten Medizincheck zu unterziehen.

Trotzdem: Jedes gemeinsame Üben mit seinen Mannschaftskollegen könnte zum jetzigen Zeitpunkt schon das letzte gewesen sein. Denn: Die europäischen Topklubs geben im Werben um den Belgier nicht nach.

Mindestens zwei neue Interessenten gibt es: Da ist zum einen die Krake Louis van Gaal, die sich schon so manchen Spieler greifen und zu Manchester United holen wollte. Klar ist: ManU ist noch immer auf der Suche nach Verstärkungen in der Offensive.

 

 

Die "Wolfsburger Nachrichten" und "Sport1" melden, dass nach den Absagen von Bayern-Star Thomas Müller und Pedro vom FC Barcelona - jetzt FC Chelsea - 75 Millionen Euro Ablöse De Bruyne auf die Insel locken sollen. Im Gegenzug soll das belgische Toptalent Adnan Januzaj von ManU zum VfL wechseln.

Lesen Sie hier: Transfer-Wahnsinn bis zum lukrativen Ende

Damit nicht genug: Paris St.Germain bietet spät, aber gewaltig mit. Katar-Scheich Nasser Al-Khelaifi will als Klubpräsident bis zu 80 Millionen Euro als Ablöse überweisen. Das schreibt die "Bild". Die Franzosen gehen ähnlich wie die Bayern an die Sache ran. Heißt also: De Bryune bleibt in Wolfsburg geparkt, kommt erst zur nächsten Saison. Das ist die Idee des Rekordmeisters, die der dann bekanntlich dementierte.

Aber was ist schon sicher in dieser verrückten Nummer?

PSG möchte allerdings 80 Millionen Euro Ablöse zahlen - da können die und wollen die Bayern vermutlich nicht mithalten.

Die Münchner hatten sich doch auch so einiges einfallen lassen: Die "Sportbild" berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe, dass der FC Bayern 50 Millionen Euro für de Bruyne geboten habe - für einen Wechsel im Sommer 2016.

Und als Zubrot sollten entweder Dante oder Sebastian Rode nach Wolfsburg wechseln. Angeblich weilte Bayerns Technischer Direktor Michael Reschke vergangenen Samstag im Kölner Hyatt-Hotel. Reschke soll ganz gut mit De-Bruyne-Berater Patrick de Koster können.

Sehen Sie hier: Die Bayern-Stars in Lederhosn

Und die Wolfsburger? Ergeben die sich in ihr Schicksal? Beim Vizemeister tun die Verantwortlichen, was sie können - haben ihrem Offensiv-Schätzchen laut "Bild" eine kräftige Erhöhung des Gehalts angeboten: 11,5 Millionen Euro im Jahr. Bislang waren es fünf Millionen per anno.

Für deutsche Verhältnisse absolute Spitze, in England lächeln sie da nur müde. Manchester City will angeblich bis zu 20 Millionen Euro pro Jahr zahlen.

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