Das Startelf Comeback von Jerome Boateng

Mit Boateng hat Bayern drei Top-Verteidiger für zwei Plätze. Ancelotti: "Ich muss entscheiden".
| M. Koch
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Beim FC Bayern kämpfen drei Innenverteidiger um zwei Plätze.
dpa/AZ Beim FC Bayern kämpfen drei Innenverteidiger um zwei Plätze.

Mit Jerome Boateng hat Bayern drei Top-Verteidiger für zwei Plätze. Ancelotti: "Ich muss entscheiden".

München - Der Boss kehrt zurück in die Bayern-Startelf – zumindest für ein Spiel. Weltmeister Jérôme Boateng wird gegen Augsburg an diesem Samstag zum ersten Mal seit Ende November wieder ein Pflichtspiel von Beginn an bestreiten. "Er spielt morgen, er ist in guter Verfassung", sagte Coach Carlo Ancelotti.

Zuletzt hatte Boateng bei der Champions-League-Niederlage in Rostow (2:3) am 23. November in der Startelf gestanden, ehe ihn eine Schulterverletzung zu einer monatelangen Pause und einer Operation am Brustmuskel zwang. Gegen Eintracht Frankfurt vor drei Wochen gab Boateng schon ein 25-minütiges Comeback als Einwechselspieler. Nun also der geplante Einsatz über die volle Distanz, der für Boateng von sehr großer Bedeutung ist.

Kein sicherer Stammplatz

Denn wie Ancelotti abermals betonte, darf sich der 28-Jährige seines Stammplatzes, den er in den vergangenen Jahren immer hatte, nicht sicher sein. Wenn der in dieser Saison überragende Javi Martínez wieder "bereit" sei, so Ancelotti, müsse er "entscheiden", welchen seiner drei Top-Innenverteidiger er künftig auf die Bank setze.

Martínez fehlt gegen den FCA wegen der fünften Gelben Karte und bekam von seinem Klub nach den Länderspielen mit Spanien ein paar Tage Extraurlaub in der Heimat zugesprochen. Erst am Freitag kehrte Martínez nach AZ-Informationen zurück nach München.

Beste Defensive Europas

In Boatengs verletzungsbedingter Abwesenheit hat sich das Duo Martínez/Mats Hummels perfekt eingespielt. Die Bayern stellen in dieser Saison sogar die beste Defensive in den fünf europäischen Topligen. Erst 13 Gegentore kassierten die Bayern in der Bundesliga in 25 Spielen, das entspricht einem Schnitt von 0,52 Gegentreffern pro Partie. Italiens Abo-Meister Juventus Turin (0,66) kann da ebenso wenig mithalten wie Paris St.-Germain in Frankreich (0,7), der FC Villareal in Spanien (0,71) und der englische Topklub FC Chelsea (0,75).

Es scheint aktuell völlig offen, wen Ancelotti in den Champions-League-Duellen mit Real Madrid in der Abwehrmitte aufbieten wird. Klar ist nur: Boateng muss ganz schnell zu seiner Topform finden.

Lesen Sie hier: Macht ein weiteres Bayern-Talent den Abflug?

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