"Das finde ich absolut absurd": So reagiert FC-Bayern-Boss Eberl auf die Kimmich-Kritik

Die zweite Wiesn-Woche hatte Joshua Kimmich unfreiwillig frei, von Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp wurde der DFB-Kapitän nicht für das dritte und vierte Länderspiel nominiert.
Dies entfachte in Deutschland eine Debatte: Haben seine bayerischen Vereinskollegen Aleksandar Pavlović und Tom Bischof, die in der zweiten Hälfte des DFB-Blocks in Kimmichs Abwesenheit im Mittelfeld der Deutschen überzeugten, den Rang abgelaufen?
"Das ist ein Leader, der vorne weggeht"
Nach der Partie gegen den FC Augsburg (2:2) äußerte sich Bayerns Sportvorstand Max Eberl zur Kimmich-Diskussion. "Ich habe vielmehr verfolgt, dass die Qualitäten von Joshua Kimmich infrage gestellt wurden. Das finde ich absolut absurd", stellte Bayerns Sportvorstand klar. "Das ist ein Leader, der vorne weggeht."

Zwar könne man sagen, er sei irgendwie das Gesicht einer DFB-Mannschaft, die in den letzten Jahren nicht so erfolgreich war, so Eberl – dennoch: "Kimmich ist für mich ein herausragender deutscher Spieler. Wir sollten froh sein, dass wir so einen Spieler bei uns in den Reihen haben", verteidigte der Bayern-Boss seinen Schützling und ergänzte abschließend. "Bischof ist auch ein herausragender Spieler und Pavlovic auch."

Kimmich gegen Augsburg über die volle Distanz auf dem Platz
Im ersten Bundesliga-Spiel nach der Länderspielpause in Augsburg stand Kimmich über die volle Distanz auf dem Platz und dirigierte – neben Pavlovic – das Mittelfeld der Münchner. Nationalmannschaftskollege Bischof wurde gegen Augsburg erst in der 87. Minute für Pavlovic eingewechselt.