Darum hat Kimmich keine guten Erinnerungen an Dortmund

Beim letzten Duell mit dem BVB verletzte sich Kimmich schwer. Mittlerweile ist der Bayern-Star jedoch wieder ganz der Alte und wird für seine starken Leistungen von Matthäus geadelt.
| Maximilian Koch
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Verletzte sich gegen Borussia Dortmund: Joshua Kimmich. (Archivbild)
Verletzte sich gegen Borussia Dortmund: Joshua Kimmich. (Archivbild) © imago images / Poolfoto

München - Das Hinspiel gegen Borussia Dortmund hat Joshua Kimmich (26) in ganz schlechter Erinnerung. Der Bayern-Star verletzte sich beim 3:2-Sieg der Münchner am Knie, er wurde anschließend am Meniskus operiert und fiel sechs Wochen aus. Erst am 19. Dezember kehrte Kimmich auf den Platz zurück. Es war eine schmerzhafte Zeit für ihn.

"Es war ein Unfall, das passiert", blickte Kimmich nun auf der Bayern-Homepage zurück: "Ich habe sofort versucht, mich auf das Comeback zu konzentrieren. Für mich war aber in erster Linie wichtig, nicht so schnell wie möglich, sondern so stark wie vorher zurückzukommen. Mein Körper sollte danach keine Baustelle oder Schwachstelle haben. Und das ist mir, bis hierher, ganz gut gelungen."

Das kann man wohl sagen! Kimmich gehört in diesem Jahr zu den herausragenden Bayern-Spielern, neben Leon Goretzka (26) brilliert er im zentralen Mittelfeld. Und ist dementsprechend heiß auf die BVB-Partie am Samstag. "Spiele gegen Dortmund sind immer besonders. Seitdem ich hier bin, waren sie immer unser größter Konkurrent", erklärte Kimmich: "Die Spiele waren meist sehr eng, vor allem in Dortmund. Zu Hause konnten wir es oft für uns entscheiden und das ist auch diesmal unser Ziel. Aber wir kennen die Qualität des BVB und deswegen ist es ein besonderes Spiel, ich denke auch für die Fans."

Matthäus: Kimmich auf zwei Positionen Weltklasse

Kimmichs Siegeswille imponiert auch Lothar Matthäus (59). "Kimmich ist für mich der Vorzeige-Profi schlechthin, und ich traue ihm noch viel zu. Er wird in die Geschichtsbücher eingehen – nicht nur in die des FC Bayern, sondern in die des gesamten deutschen Fußballs", schwärmte der Rekordnationalspieler im Mitgliedermagazin "51".

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Kimmich erinnere ihn in vielen Punkten an ihn selbst, so Matthäus weiter: "Charakterlich auf jeden Fall. Spielerisch hat er vielleicht nicht meine Dynamik, er ist keiner für diese Läufe mit dem Ball, wie ich es war. Aber er ist auf zwei Positionen Weltklasse, das war ich nie. Und er spielt ungeheuer intelligente Bälle."  

 

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