Club-Manager Bader kritisiert Hoeneß-Kritik am Breno-Urteil

Für seine Kritik am Breno-Urteil bekommt Bayern-Präsident Uli Hoeneß jetzt selbst Gegenwind von Martin Bader, dem Manager des 1. FC Nürnberg. 
| SID
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Club-Manager Martin Bader.
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Für seine Kritik am Breno-Urteil bekommt Bayern-Präsident Uli Hoeneß jetzt selbst Gegenwind von Martin Bader, dem Manager des 1. FC Nürnberg

München - Nach seiner Kritik zum Urteil im Fall Breno gibt es Gegenwind für Bayern-Präsident Uli Hoeneß. „Gott sei Dank macht die deutsche Justiz keinen Unterschied darin, welchen Beruf einer hat. Breno hat die Tat selbst verschuldet und zu verantworten“, sagte Nürnbergs Manager Martin Bader am Sonntag.

Bayern-Verteidiger Breno war 2010 innerhalb der Fußball-Bundesliga für sechs Monate an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen. Der Nürnberger Vorstand sieht auf Breno schwere Zeiten zukommen. „Wenn er wieder aus dem Gefängnis kommt, fängt er bei Null an, wenn die Karriere nicht sogar kaputt ist“, meinte Bader.

Der Brasilianer war Anfang Juli in München wegen schwerer Brandstiftung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Hoeneß hatte die Justiz dafür kritisiert – und in der „Bild“ die Frage aufgeworfen, ob bei Urteilen nicht differenziert werden müsse zwischen „einem Maurer, der seinen Beruf weiter ausüben kann, wenn er wieder rauskommt, und einem jungen Fußballspieler, der absolut nichts anderes kann als Fußball spielen“.

 

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