BVB plant bis 2014 mit Lewandowski

Geht es nach BVB-Geschäftsführer Watzke, dann bleibt der umworbene Stürmer. Dazu gibt's eine Ansage an Bayern: "Wir werden deutlich investieren."
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Geht es nach BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, dann bleibt der vom FC Bayern umworbene Robert Lewandowski bis 2014. Außerdem sagt Watzke: "Wir werden in der kommenden Saison deutlich investieren."

München - Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer von Borussia Dortmund, hat sich im "Sport1-Doppelpass" gegen einen vorzeitigen Wechsel von Robert Lewandowski ausgesprochen.

Der BVB-Stürmer wird derzeit vom FC Bayern umworben und will seinen 2014 auslaufenden Vertrag in Dortmund nicht verlängern. Watzke ist überzeugt: "Er ist ein total guter Charakter und er wird solange alles für uns geben, wie er für uns spielt."

Deswegen plane man beim BVB wie folgt: "Unsere Planung lautet ganz klar: Mit Robert in die nächste Saison. Darüber hinaus - und das ist für Borussia Dortmund vielleicht mal was Neues - wir werden in der kommenden Saison deutlich investieren. Und zwar nicht wie früher, als wir Kagawa verkauft haben und dafür Reus geholt haben - wir werden diesmal deutlich netto investieren. Das aber, ohne einen einzigen Euro Kredit dafür aufzunehmen. Wir werden versuchen, die Spitze und die Breite noch etwas voluminöser aussehen zu lassen." Allerdings ohne zu übertreiben: "Drei Mittelstürmer kann sich nur der FC Bayern leisten."

Im Falle Lewandowski gäbe es zwei Szenarien: "Szenario 1 ist: Er bleibt bis 30.6.2014 beim BVB und das wäre mir das liebste. Wir sind auf den Transfererlös nicht angewiesen, wenn es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass wir in der kommenden Saison wieder erfolgreich sind. Szenario 2 ist, dass jetzt im Sommer jemand einen sehr, sehr hohen Preis bietet. Dann nehmen wir uns das Recht, darüber nachzudenken."

Überhaupt wies Watzke darauf hin, dass es derzeit keine Anzeichen dafür gibt, dass Lewandowski schon im Sommer zum FC Bayern wechseln könnte: "Das Bayern-Thema grassiert überall, ohne das jemals was dazu gesagt worden ist. Rummenigge sagte vor zwei Wochen, er plane keine Verhandlungen mit uns - damit ist das Thema für 2013 sowieso obsolet. Jetzt sagt er, dass Bayern die Transferpolitik dieses Jahr erst extrem spät angehen wird. Im Klartext heißt das ja, dass es ausgeschlossen ist. Weil eins ist klar: Wer ernsthaft glaubt, er könne im Juni oder Juli kommen und uns dann eine Riesensumme für Robert Lewandowski bieten, der muss meinen, wir wären vollkommen bescheuert.

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge hatte zuvor in der "Bild am Sonntag" gesagt: "Ich kann vo­raussagen: Wir werden dieses Jahr Personalentscheidungen sehr spät fällen. Über den Transfermarkt kann man Anfang März nicht seriös sprechen. Es ist doch noch alles möglich."

 

 

 

 

Vorvertrag? "Ich glaube nicht, dass das juristisch zulässig wäre und dass uns, wenn das so wäre, Bayern nicht vorab informiert hätte."

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