Bremer SV kitzelt den FC Bayern vor Pokalspiel: "Hammerlos für Euch"

Oberligist Bremer SV hat in der ersten Runde des DFB-Pokals mit dem FC Bayern das große Los gezogen. Und den haushohen Favoriten gleich ein bisschen gekitzelt.
| Andreas Frank, SID
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Die Bayern treffen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Bremer SV. (Archivbild)
Die Bayern treffen in der ersten Runde des DFB-Pokals auf den Bremer SV. (Archivbild) © Matthias Balk/dpa/Symbolbild

Bremen/München - Bevor die Pokalparty beim Bremer SV in der Union-Brauerei so richtig Fahrt aufnahm, ging ein fröhlicher erster Gruß via Facebook an den Erstrundengegner Bayern München. "Hammerlos für Euch. Erste Mannschaft mitbringen ist klar, bringt ihr aber auch die Münchener Freiheit zur Halbzeit-Show mit?", hieß es fragend und keck zugleich in der Nachricht von der Weser an die Isar.

Zum Auftritt der altgedienten Deutsch-Pop-Band in der Hansestadt wird es in Zeiten der Coronavirus-Pandemie eher nicht kommen. Coach Benjamin Eta freute und freut sich auch mehr auf seinen Trainerkollegen Julian Nagelsmann: "Er ist für mich der absolute Lieblingstrainer und hat schon in Hoffenheim und Leipzig super Arbeit geleistet."

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Fürs Pokal-Duell geht es wohl ins Weserstadion

Erst am Mittwoch vergangener Woche hatten sich die Norddeutschen durch einen 2:1-Sieg gegen den Brinkumer SV zum achten Mal den Bremer Landespokal gesichert. Nur ein einziges Mal überstanden sie im DFB-Pokal 1986 die erste Runde, scheiterten dann aber am FC St. Pauli. Letzter BSV-Bundesligagast war 2015 Eintracht Frankfurt (0:3) gewesen, das Gastspiel des Rekordmeisters sprengt natürlich solche Dimensionen.

Der Verein aus dem Westen Bremens wird wohl erstmals ins Weserstadion umziehen. Denn das Klubgelände am Panzenberg bietet lediglich 5.000 Zuschauern Platz, zudem fehlt eine Flutlichtanlage.

Doch derlei logistische Probleme waren im Freudentaumel der Amateurkicker zunächst einmal noch kein Thema, die Vorfreude auf das größte Spiel in der 115-Jährigen Vereinsgeschichte ebbte nicht ab. "Jetzt wollen wir erstmal genießen, in den nächsten Tagen setzen wir uns zusammen", sagte Manager Ralf Voigt. Am augenzwinkernden Klubmotto wird das Ergebnis gegen den FC Bayern ohnehin nichts ändern: "Seit 1962 nicht in der Bundesliga..."

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