FC-Bayern-Boss erklärt: Startelf-Comeback von Musiala gegen Bodø/Glimt ist keine Überraschung

Im Abschlusstraining am Donnerstag hatte Jamal Musiala beste Laune. Der 23-Jährige brachte die Musikbox aufs Feld, grinste immer wieder bei den Einheiten. Ob er schon wusste, dass er sein Startelfcomeback gegen Bodø/Glimt feiern wird?
Kompany: "Wir versuchen schon, immer alles nah dran an der Normalität zu machen"
Musiala stand gegen die Norweger wieder im Aufgebot, dafür sitzt Ismael Saibari im Vergleich zum Spiel auf Schalke (0:0) nur auf der Bank. "Aus medizinischer Sicht besteht im Grunde kein Risiko", sagte Sportdirektor Christoph Freund vor dem Spiel bei "DAZN": "Sonst würde er auch nicht trainieren und nicht spielen. Das Thema kennen jetzt alle, aber das können wir gut einschätzen."

Laut Coach Vincent Kompany habe sich Musiala "diesen Einsatz verdient". "Wir versuchen schon, immer alles nah dran an der Normalität zu machen", hatte er bereits auf der Pressekonferenz am Mittwoch gesagt: "Er hat jetzt einige Minuten gemacht, aber noch nicht viele in diesem Jahr. Das darf man nicht vergessen. Er ist trotzdem noch in einer Aufbauphase."
Trotzdem betonte der Belgier, dass sich der Offensivkünstler schon wieder "gut fühlt", "seit er wieder mit der Mannschaft trainiert, und deswegen sind wir fast so nah wie möglich an der Normalität, aber wir müssen Geduld haben." Den Worten ist zu entnehmen, dass er wohl noch nicht über die volle Spielzeit seine Qualitäten zeigen darf.
Musiala leidet an einer neurologischen Dysfunktion
Immerhin wollen die Münchner nichts überstürzen. Zur Erinnerung: Musiala war während der Saisonvorbereitung in den beiden Testspielen gegen den 1. FC Heidenheim und RB Leipzig zusammengebrochen. Anschließend machte er seine neurologische Dysfunktion öffentlich.