Bericht: So viel soll David Alaba bei Real Madrid verdienen

Im Sommer wechselte David Alaba ablösefrei vom FC Bayern München nach Spanien zu Real Madrid. Nun enthüllt das Magazin "Der Spiegel" nicht nur, was der Österreicher angeblich bei den "Königlichen" verdienen soll, sondern auch die Millionen-Beträge, die angeblich auf den Konten seiner Berater landen.
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David Alaba war zwar ablösefrei, ist aber für Real dennoch kein Schnäppchen. (Archivbild)
David Alaba war zwar ablösefrei, ist aber für Real dennoch kein Schnäppchen. (Archivbild) © imago/Beautiful Sports

München - Fast 12 Jahre spielte David Alaba für den FC Bayern München, bevor er sich im Sommer – nach einem monatelange Wechseltheater - ablösefrei Real Madrid anschloss. Grund für den Abschied: Der österreichische Nationalspieler und der deutsche Rekordmeister konnten sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen, vor allem, weil die Gehalts-Offerte der Münchner nicht den Vorstellungen von Alaba entsprach.

Und so kam, was sich dann doch schon länger abzeichnete, Alaba wechselte zu den "Königlichen" und die Münchner gingen bei dem ablösefreien Wechsel leer aus.

Real Madrid muss für Alaba richtig tief in die Tasche greifen

Doch auch wenn keine Ablösesumme von Madrid nach München überwiesen wurde, muss Real, will man einem Artikel des "Spiegel" Glauben schenken, für Alaba dennoch richtig tief in die Tasche greifen.

Dem Nachrichten-Magazin sollen ausformulierte Entwürfe von Alabas Vertragt sowie eine Vereinbarung des Klubs mit seinen Beratern vorliegen.

So schreibt der "Spiegel", das Real Madrid dem Österreicher in den nächsten fünf Jahren pro Saison ein Festgehalt von 19,47 Millionen Euro überweist. Alleine Alabas Vertragsunterschrift soll den Madrilenen ein Handgeld in Höhe von 17,7 Millionen Euro wert gewesen sein. Rechnet man all diese Beträge zusammen, würden über die gesamte Vertragslaufzeit mindestens 115 Millionen Euro brutto auf dem Konto von David Alaba landen.

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Zudem soll der langjährige Bayern-Profi eine Nettovereinbarung in seinem Kontrakt stehen haben, die ihm im Falle einer Erhöhung des spanischen Einkommenssteuersatzes ein jährliches Netto-Salär von 10,5 Millionen garantieren würde. Auch Erfolgsprämien sollen Bestandteil des Vertrags sein.

Irrsinnige Strafsumme bei einseitiger Vertragsauflösung

Im Vertrag soll aber auch eine Strafzahlung enthalten sein, für den Fall, dass Alaba den Verein vorzeitig verlassen will. Sollte der Österreicher den Vertrag einseitig kündigen, muss er Real eine Entschädigung in Höhe von sage und schreibe 850 Millionen Euro bezahlen.

Aber nicht nur David Alaba profitiert von seinem Arbeitspapier mit den Madrilenen, auch sein Berater hat mit dem Transfer gut Kasse gemacht. So soll Pini Zahavi an der  Vertragsaushandlung 5,2 Millionen Euro verdient haben.

Und auch bei Alabas Vater wurde das Konto tüchtig aufgestockt. Dem "Spiegel"-Bericht zufolge soll Real Madrid 6,3 Millionen Euro an die Firma "The Alabas GmbH", die sich im Besitz von George Alaba und Ehefrau Gina befindet, überwiesen haben.

Laut Reglement des Weltverbands Fifa sollen Beraterprovisionen nicht mehr als drei Prozent des über die gesamte Vertragsdauer vereinbarten Bruttofestgehalts ausmachen. Das wären in Alabas Fall rund 3,5 Millionen Euro.

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