Bayern-Youngster Kimmich: Zeit zum Singen

Die Arien beim FC Bayern nach Premieren sind ja schon legendär - und es gab schon diverse peinliche Auftritte. Wenn es nach Kapitän Lahm geht, ist jetzt auch FCB-Aufsteiger Kimmich an der Reihe.  
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Holt sich verdienten Applaus ab: Joshua Kimmich (links) und Bayern-Kapitän Philipp Lahm.
Rauchensteiner/Augenklick (Archiv) Holt sich verdienten Applaus ab: Joshua Kimmich (links) und Bayern-Kapitän Philipp Lahm.

Die Arien beim FC Bayern nach Premieren sind ja schon legendär – und es gab schon diverse peinliche Auftritte. Wenn es nach Kapitän Lahm geht, ist jetzt auch FCB-Aufsteiger Kimmich an der Reihe.

München - Zwei Treffer kurz nacheinander, zuerst im DFB-Trikot im WM-Qualifikationsspiel gegen Norwegen, dann am Freitag das erlösende Tor im Bundesliga-Auswärtsspiel beim FC Schalke 04: Schwingt sich Joshua Kimmich jetzt auch noch zum Torjäger auf?

Wohl kaum, denn der 21-Jährige hat lange auf diese Erfolgsmomente warten müssen.  "Letztes Jahr in Leipzig hab' ich auch zwei Tore gemacht. Jetzt hoffe ich, dass es nicht wieder wie damals aufhört", sagte er dem "Kicker" am Freitagabend.

In der Zweitliga-Saison 2014/2015 hatte er am 23. Spieltag gegen Union Berlin (3:2) und am 25. Spieltag gegen Fortuna Düsseldorf (3:1) getroffen, danach war dann lange Ruhe.

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Kapitän Philipp Lahm hat jedenfalls schon einen ganz besonderen Termin auf der Agenda: "Vielleicht können wir ihn überreden, dass er ein Lied singen muss. Das ist bei uns beim Einstand eigentlich immer der Fall."

Welches Tor ihm denn nun besser gefallen hat, darüber lässt sich Kimmich nicht weiter aus: "Es war zweimal das 2:0, ein 2:0 ist immer ein schönes Tor, weil es etwas Ruhe gibt. Ich habe aber jetzt keinen Favoriten, beide waren gleich schön – eben mein erstes Länderspieltor und mein erstes Bundesliga-Tor."

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Dem Shootingstar unter Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola und unter Bundestrainer Joachim Löw ist es nicht wichtig, dass er trifft – allerdings gibt er zu, dass er seinen "schwachen Schuss schon immer trainiert".

Vielleicht macht Joshua Kimmich ja nächsten Dienstag gegen FK Rostov (ab 20.45 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker) sein erstes Champions-League-Tor und bringt sich so bei Trainer Carlo Ancelotti nachhaltig in Erinnerung.

Denn selbstverständlich will er wieder von Beginn an auf dem Feld stehen – und nicht erst eingewechselt werden, wie am Freitag. "Bei Bayern ist es nun mal so, dass man nicht immer spielt. Es ist aber jetzt nicht so, dass ich rumheule oder mich beschwere."

 

 

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