Bayern-Trainer Nagelsmann: "Ich bin nicht machtgetrieben"

Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann sieht sich nicht als Machtmensch.
| AZ/dpa
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Trainer des FC Bayern: Julian Nagelsmann
Trainer des FC Bayern: Julian Nagelsmann © Sven Hoppe/dpa

München - Bayern Münchens neuer Trainer Julian Nagelsmann sieht sich nicht als Machtmensch. Über diese Summe und seinen Einfluss definiere er sich aber nicht. Er wolle, dass man später bei Bayern sage, "der war gut drauf, hat mit uns den Kader und anderes besprochen, war aber auch mal in Büros von Mitarbeitern, die nichts mit dem sportlichen Bereich zu tun haben, hat freundlich gegrüßt, hat auch ein bisschen Blödsinn erzählt und hat uns mit seiner Mannschaft Spaß und Erfolg bereitet".

"Es reicht nicht, der Gute-Laune-Onkel zu sein"

Als Trainer müsse er ein "Menschenfänger" sein, sagte Nagelsmann. "Die Spieler haben heute mehr Interesse, sich selbst zu vermarkten. Als Trainer muss man es hinkriegen, dass nicht die Interessen der Spieler, sondern die Interessen des Teams im Vordergrund stehen", erklärte der Fußballlehrer.

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Dafür reiche es nicht, der "Gute-Laune-Onkel" zu sein. Man müsse die Spieler inhaltlich überzeugen. "Und beim FC Bayern ist der Menschenfängerbereich außerhalb der Kabine wohl noch etwas wichtiger als bei dem einen oder anderen Verein", fügte Nagelsmann hinzu.

© dpa-infocom, dpa:210911-99-175038/2

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