Bayern-Trainer Flick: Es wird noch ein harter Weg

Der Bundesliga-Titelkampf bleibt offen: Nach dem 0:0 zwischen dem FC Bayern und RB Leipzig wollen die beiden Trainer nicht von einem gefühlten Sieger oder einem gefühlten Verlierer sprechen.
| SID/dpa/AZ
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Bayern-Trainer Hansi Flick (rechts) blickt nach der mühevoll verteidigten Tabellenspitze einem engen Rennen um die Meisterschaft entgegen. Leipzigs Coach Julian Nagelsmann betont: "Wir müssen nicht Meister werden."
Matthias Balk/dpa Bayern-Trainer Hansi Flick (rechts) blickt nach der mühevoll verteidigten Tabellenspitze einem engen Rennen um die Meisterschaft entgegen. Leipzigs Coach Julian Nagelsmann betont: "Wir müssen nicht Meister werden."

München - Hansi Flick erwartet nach der Nullnummer im Bundesliga-Gipfel gegen RB Leipzig weiter ein enges Rennen um den Titel. "Die Bundesliga wird bis zum Schluss spannend bleiben. Es gibt einige Mannschaften mit Chancen. Wir wollen natürlich unsere Position halten, aber das wird noch ein harter Weg", sagte der Trainer des FC Bayern.

Die Bayern weisen 43 Punkte auf und liegen einen Zähler vor Leipzig. Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach haben 39 Punkte auf dem Konto, Gladbach hat aber auch noch ein Spiel weniger ausgetragen.

Das magere 0:0 gegen Herausforderer Leipzig wollte Flick nicht überbewerten. Am 21. Spieltag, so der 54-Jährige, "wird keine Meisterschaft entschieden". Der Rekordmeister bereite sich jetzt auf die kommende Partie in Köln vor. "Alles andere interessiert mich nicht. Wir fahren gut damit, von Spiel zu Spiel zu denken."

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Leipzig-Coach Nagelsmann: "Müssen nicht Meister werden"

Sein Leipziger Kollege Julian Nagelsmann gab den Druck nach dem Spitzenspiel an die Bayern weiter. "Wir müssen nicht Meister werden. Wir wollen unter die ersten Vier und uns wieder für die Champions League qualifizieren. Wenn wir das schaffen, haben wir einen guten Job gemacht", sagte er.

Aber der mutige Auftritt nach der Pause kann trotz nun schon vier Pflichtspielen ohne Sieg reichlich Zuversicht bringen. Das sahen auch die RB-Spieler so. "Unsere Position ist nicht schlechter geworden. Die Tabelle ist eng, das tut dem deutschen Fußball gut", sagte der starke Torhüter Peter Gulacsi.

Von seinem Team erwartet Nagelsmann in den nächsten Wochen "die gleiche Intensität" wie vor allem in der zweiten Hälfte in München: "Dann werden nicht alle Mannschaften gegen uns 0:0 spielen. Das ist die Messlatte für die kommenden Wochen."

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Das Münchner Establishment musste sich vor 75.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena nach einem dominanten Start zufrieden schätzen, dass der ambitionierte Herausforderer nach der Pause beste Chancen liegenließ. Allen voran Nationalstürmer Timo Werner, der freistehend vor Nationalteamkollege Manuel Neuer vergab. "In so einem Spiel muss man solche Bälle reinmachen", sagte der 23 Jahre alte Werner. Aber: "Am Ende gehen wir mit einem 0:0 raus, mit dem wir zufrieden sein können."

Zumal auf der Bayern-Seite auch Leon Goretzka nach feinem Zusammenspiel mit Robert Lewandowski den Siegtreffer auf dem Fuß hatte. "Das war eine Großchance, normalerweise mache ich den rein, auch wenn der Torwart gut reagiert hat", haderte Nationalspieler Goretzka.

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