Bayern-Talent wartet auf Durchbruch: Der stille Abstieg des Jann-Fiete Arp

Weil Jann-Fiete Arp bei den Profis keine Chance hatte, ließ er sich freiwillig in die zweite Mannschaft des FC Bayern versetzen. Doch auch in der 3. Liga überzeugt der Stürmer nur selten – sein Marktwert sinkt derweil weiter.
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Überzeugt bislang auch nur selten in der zweiten Mannschaft der Bayern: Jann-Fiete Arp (l.).
Überzeugt bislang auch nur selten in der zweiten Mannschaft der Bayern: Jann-Fiete Arp (l.). © Rauchensteiner/Augenklick

München - In dieser Woche hat das Fußball-Portal "transfermarkt.de" seine Marktwerte für die 3. Liga aktualisiert. Jann-Fiete Arp vom FC Bayern II gehört dabei zu den ganz großen Verlierern. Der Marktwert des 21-Jährige ist von 2 auf "nur noch" 1,2 Millionen Euro gesunken. Für einen Drittliga-Spieler immer noch ein recht hoher Wert, für die Ansprüche Arps und die des FC Bayern allerdings deutlich zu wenig.

Bayern zahlte drei Millionen Euro für Arp

Denn Arp galt noch vor wenigen Jahren als vielversprechendstes Angriffs-Talent Deutschlands – logisch, dass die Bayern deshalb früher oder später auf ihn aufmerksam wurden. Drei Millionen Euro Ablöse zahlten die Münchner 2019 an den Hamburger SV. Doch seine erste Saison beim Rekordmeister war eine Spielzeit zum Vergessen: Arp blieb ohne Einsatz für die Profis – auch wegen mehrerer Verletzungen kam er nur auf zwölf Einsätze für die zweite Mannschaft (3 Tore, 1 Vorlage).

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Um mehr Spielpraxis sammeln und sich so möglicherweise für die Profis empfehlen zu können, ließ sich Arp im vergangenen Sommer freiwillig in die zweite Mannschaft versetzen. Bis auf einen 13-Minuten-Einsatz in der ersten Pokalrunde gegen Düren (3:0) war der Stürmer für die Bundesliga-Mannschaft auch ganz offiziell erstmal kein Thema mehr.

Arps Entwicklung beim FC Bayern stockt

Doch der Plan ging bislang nur bedingt auf: Während Arp zum Anfang der Saison noch regelmäßig über 90 Minuten spielte, nahmen die Einsätze zuletzt ab. Am vergangenen Spieltag gegen Halle durfte er nur etwa eine halbe Stunde ran, im Spiel zuvor gegen Meppen blieb er sogar gänzlich ohne Einsatz. Seine bisherige Bilanz: Drei Tore und zwei Vorlagen in 16 Spielen.

Die Entwicklung des einstigen Top-Talents stockt gewaltig. Arp scheint in der Zwickmühle zu stecken: Beim FC Bayern kommt er nicht ins Rollen, ein Wechsel erscheint vor allem wegen des recht hohen Gehalts als unwahrscheinlich. Arp kann wohl also nur weiter auf seinen Durchbruch in München hoffen – damit auch sein Marktwert bald wieder in die Höhe geht.

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