Bayern setzt Aufholjagd fort: Verdienter Sieg in Leverkusen

Über weite Strecken hielt das Top-Duell des Spieltages nicht, was es versprach. Doch nach der Führung zeigte der FC Bayern, dass im Moment kein Kraut gegen den Rekordmeister gewachsen ist. Für die Klinsmann-Elf war der Erfolg in Leverkusen zugleich das neunte Spiel in Serie ohne Niederlage.
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Alle gegen Einen: Ribery (2.v.r.) umringt von Castro, Helmes und Rolfes
dpa Alle gegen Einen: Ribery (2.v.r.) umringt von Castro, Helmes und Rolfes

LEVERKUSEN - Über weite Strecken hielt das Top-Duell des Spieltages nicht, was es versprach. Doch nach der Führung zeigte der FC Bayern, dass im Moment kein Kraut gegen den Rekordmeister gewachsen ist. Für die Klinsmann-Elf war der Erfolg in Leverkusen zugleich das neunte Spiel in Serie ohne Niederlage.

Im Kampf um die Herbstmeisterschaft hat der FC Bayern München seine Aufholjagd fortgesetzt und im Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga bei Bayer 04 Leverkusen mit 2:0 (0:0) gewonnen. Der Titelverteidiger rückte am Samstag nach dem Erfolg vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften BayArena durch die Tore von Luca Toni (59. Minute) und Miroslav Klose (82.) auf den zweiten Tabellenrang vor. Für die holprig in die Saison gestarteten Münchner war es bereits das neunte Ligaspiel in Serie ohne Niederlage und nach dem zuvor besiegelten Einzug ins Achtelfinale der Champions League (3:0 gegen Bukarest) der gelungene Abschluss einer erfolgreichen Woche.

Leverkusen nur am Anfang stark

Der Zweikampf der punktgleichen Tabellen-Zweiten und -Dritten war in der ersten Halbzeit kein Hit und wenig mitreißend. Während die Leverkusener in Bestbesetzung in die Prestigepartie gehen konnten, gab es beim FC Bayern große Personalprobleme. Ausgerechnet gegen den offensivstarken viermaligen Vizemeister fehlten in Kapitän Mark van Bommel (Grippe) und Innenverteidiger Martin Demichelis (Wadenprobleme) zwei Eckpfeiler in der Abwehr. Außerdem musste Trainer Jürgen Klinsmann noch Nationalspieler Lukas Podolski (Rückenschmerzen) aus dem Kader streichen.

Nach einer Phase des respektvollen Abtastens sorgte Bayer-Torjäger Patrick Helmes (13.) mit einem Distanzschuss erstmals für Gefahr. Drei Minuten später fehlte nicht viel zur Führung, als Leverkusens Innenverteidiger Henrique nach einem Eckball per Kopf nur die Latte traf. Mit einem Schuss ans Außennetz (20.) von Helmes war die Sturm- und Drangperiode der Werkself in den ersten 45 Minuten beendet.

Toni und Klose machen ihre Arbeit

Die Münchner übernahmen danach etwas mehr die Initiative. Die Gäste lebten von den Ideen des unermüdlich rackernden Franck Ribéry, ohne aber großen Glanz versprühen zu können. Fast alle Chancen des FC Bayern gingen auf das Konto von Bastian Schweinsteiger. Der Nationalspieler scheiterte mit zwei Weitschüssen (21./45.) jeweils am starken Bayer-Torwart René Adler, ein weiteres Mal ging sein Schuss (30.) knapp am Tor vorbei.

Pech hatte Schweinsteiger auch vier Minuten nach dem Wiederanpfiff, als er nur die Latte traf. Dies war dennoch der Auftakt für eine Verstärkung der Offensive bei den Gästen von der Isar. Belohnt wurden die Bayern in der 59. Minute durch das Kopfballtor von Toni - es war sein siebter Saisontreffer. Der Ex- Leverkusener Zé Roberto hatte mit einer präzisen Flanke die Vorarbeit geleistet. Beim zweiten Bayern-Treffer spielte Ribéry Torjäger Klose frei, der unbedrängt zum 2:0 einschießen konnte. Die Leverkusener hingegen hatten nicht mehr viel zu bieten und fast keine Chance mehr vor dem gegnerischen Tor. (dpa)

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