Bayern schließt Sponsoren-Deal in Katar

Der FC Bayern  hat einen weiteren Platinum-Sponsor an Land gezogen. Die zusätzlichen Millionen kommen aus Katar.
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Karl-Heinz Rummenigge (hier bei der Hauptversammlung des FC Bayern) soll am Mittwoch den neuen Deal mit dem Flughafen von Doha öffentlich machen.
dpa Karl-Heinz Rummenigge (hier bei der Hauptversammlung des FC Bayern) soll am Mittwoch den neuen Deal mit dem Flughafen von Doha öffentlich machen.

Der FC Bayern hat einen weiteren Platinum-Sponsor an Land gezogen. Die zusätzlichen Millionen kommen aus Katar.

München – Wie der Club am Mittwoch auf einer Pressekonferenz bekannt gab, hat der FC Bayern einen neuen millionenschweren Sponsoren-Deal klar gemacht. Bei dem neuen Platin-Werbepartner handelt es sich um den Flughafen der katarischen Hauptstadt Doha. Karl-Heinz Rummenigge war bereits am Dienstag nach Katar, dem Gastgeberland der WM 2022, gereist, um die Kooperation am Mittwoch offiziell zu machen. Außerdem bei dem Termin dabei waren Franck Ribéry und Nationalspielerin Lena Lotzen.

Lesen Sie hier: Rummenigge droht DFB:

"Ich freue mich, mit Doha Airport einen Sponsor aus der Tourismusbranche begrüßen zu dürfen. Diese Partnerschaft ist ein weiterer Schritt in unserer Internationalisierungsstrategie", äußerte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge in einer Vereinsmitteilung. "Teil der Kooperation ist es, dass wir gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen fördern werden."

Der Vertrag mit dem "Hamad International Airport" soll laut einem Bericht der "Bild" sieben Jahre laufen und den Bayern mehrere Millionen einbringen, dafür, dass ab sofort die Anzeigen des Flughafens in der Allianz Arena über die Werbebanden flimmern.

Umstrittene Partnerschaft mit Katar - Politik einverstanden?

 

Der FC Bayern pflegt seit Jahren enge Beziehungen zum Wüstenstaat. Nachdem bekannt wurde, dass sich der Rekordmeister auch in dieser Winterpause in der Aspire Academy in Doha auf die Rückrunde vorbereiten würde, hatte es, wie auch die letzten Jahre, von vielen Seiten Kritik gehagelt. Ein Weltverein wie der FC Bayern solle kein Land unterstützen, in dem Menschenrechte missachtet werden.

Mit dem aktuellen Deal hat zumindest Bundesaußenminister Steinmeier auf Bild-Anfrage kein Problem: "Dass Katar ein starker Investor in Deutschland ist und hier ausschließlich wirtschaftliche Beziehungen zwischen Bayern München und katarischen Unternehmen betroffen sind, dagegen ist aus außenpolitischer Sicht nichts einzuwenden.", wird der 60-Jährige von dem Blatt zitiert.

Außerdem soll der Vertrag eine Vereinbarung über gemeinsames soziales Engagement beinhalten. "Teil der Kooperation ist es, dass wir gemeinsam soziale Projekte und den Dialog über gesellschaftspolitisch kritische Themen fördern werden.", so Rummenigge

 

Das sind die Sponsoren des FC Bayern

 

Hauptsponsoren: Telekom, Adidas, Audi, Allianz

Platinum-Partner: DHL, Goodyear, Gigaset, HypoVereinsbank, Paulaner, SAP, Tipico, Yingli, (Doha Airport)

Classic-Partner: Adelholzener, Bayern3, Beats by Dr. Dre, Coca Cola Zero, Giorgio Armani, Hublot, MAN, Philips, Schoeller, Siemens, Starwood Hotels, Trentino

 

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