Bayern-Präsident Herbert Hainer erwartet 100 Millionen Euro Umsatzminus

Der FC Bayern rechnet im laufenden Geschäftsjahr wegen der Corona-Krise mit Umsatzeinbußen im dreistelligen Millionenbereich.
| AZ/dpa
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Herbert Hainer, Vereinspräsident vom FC Bayern.
Herbert Hainer, Vereinspräsident vom FC Bayern. © Matthias Balk/dpa-Pool/dpa/Archivbild

München - "Die 100 Millionen Euro Umsatzrückgang sind primär bedingt durch die fehlenden Zuschauer-Einnahmen", sagte Klub-Präsident Herbert Hainer im Interview mit der "Bild am Sonntag". Einen Gewinn werde man "im laufenden Geschäftsjahr sicherlich nicht erwirtschaften. Dafür sind die Schleifspuren zu groß", sagte der 66-Jährige.

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Im Geschäftsjahr 2019/20 mit dem Triple-Gewinn aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions League hatten die Bayern 698 Millionen Euro umgesetzt und einen Gewinn von 9,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Bereits im Dezember vorigen Jahres hatte Finanzchef Jan-Christian Dreesen bei einer kompletten Saison ohne Zuschauer "von Umsatzeinschlägen im Konzern von eher 150 Millionen als 100 Millionen Euro" für das laufende Geschäftsjahr gesprochen.

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Hainer: "Werden als einer der Standfesten aus dieser Krise rausgehen"

Trotz der erwarteten Einbußen sehen sich die Bayern im Vergleich mit der internationalen wie nationalen Konkurrenz gut aufgestellt. "Ich bin der Meinung, dass wir in wirtschaftlichen Dingen auch international absolut führend sind", sagte Hainer. "Wir haben keine Schulden, uns gehört das Stadion zu 100 Prozent, der Campus ist abbezahlt."

Das habe kaum ein anderer Club. "Wir sind gut aufgestellt und werden mit Sicherheit als einer der Standfestesten aus dieser Krise rausgehen", prognostizierte der Präsident.

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