Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge greift die Uefa an

Deutliche Worte von Karl-Heinz Rummenigge: Der Bayern-Boss kritisiert die Entscheidung der Uefa, in der kommenden Champions-League-Saison auf den Videoschiedsrichter zu verzichten.
| AZ/dpa
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Karl-Heinz Rummenigge ist vom Videoschiedsrichter überzeugt.
Matthias Balk/dpa Karl-Heinz Rummenigge ist vom Videoschiedsrichter überzeugt.

München - Karl-Heinz Rummenigge hat die Entscheidung von Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, den Videoschiedsrichter in der Champions League nicht einzuführen, kritisiert. "Ich bedauere das", sagte der Vorstandschef des FC Bayern München im TV-Sender des deutschen Rekordmeisters. "Es ist leider so, wie es ist, aber ich bin überzeugt, dass der Videoschiedsrichter auch in der Champions League Einzug halten wird", sagte Rummenigge am Montag.

Kurz zuvor hatte Ceferin nach dem Uefa-Kongress in Bratislava einen Einsatz des Video-Assistenten in Europas Fußball-Königklasse ausgeschlossen. "Wir werden den Videoassistenten in der nächsten Saison in der Champions League nicht nutzen", sagte Ceferin. Er sei nicht grundsätzlich gegen die technische Hilfe für Referees, aber: "Ich sehe hin und wieder eine große Konfusion", betonte der Slowene.

KHR: "Ich freue mich, dass die Fifa innovativer ist als die Uefa"

Rummenigge lobte die Fifa für den Plan, den Video-Referee auch bei der WM im Sommer zu nutzen. "Ich freue mich, dass die Fifa innovativer ist als die Uefa, normalerweise war es oft umgekehrt", sagte der Bayern-Chef. Der Videoschiedsrichter sorge dafür, dass der Fußball "besser, seriöser und fairer" sei.

Rummenigge erinnerte an das letzjährige Viertelfinale der Champions League, als sich die Münchner gegen Real Madrid von Schiedsrichter Viktor Kassai benachteiligt sahen. Er sei sich sicher, dass dieses Spiel mit einem "anderen Ergebnis und anderen Entscheidungen ausgegangen wäre", hätte es einen Videoassistenten gegeben.

Bei seiner Sitzung am Samstag in Zürich entscheidet das für Regelfragen zuständige International Football Association Board über eine Erlaubnis für den Einsatz der Video-Referees nach der derzeit laufenden Testphase. Über die tatsächliche Umsetzung können dann Verbände für ihre Wettbewerbe separat befinden.

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