Ballon d'Or abgesagt: Polen sind sauer wegen Robert Lewandowski

Die Absage des Ballon d'Or 2020 erhitzt im Heimatland von Robert Lewandowski die Gemüter. Der Pole galt als einer der Favoriten für die Auszeichnung.
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Robert Lewandowski galt als einer der Favoriten für den Ballon d'Or.
firo Sportphoto/ Augenklick Robert Lewandowski galt als einer der Favoriten für den Ballon d'Or.

München - Der Ballon d'Or 2020 ist aufgrund der Corona-Pandemie am Montag abgesagt worden und einer der größten Verlierer dieser Entscheidung ist Robert Lewandowksi: Der Bayern-Stürmer hätte in diesem Jahr gute Chancen auf den Weltfußballer-Titel gehabt .

In seinem Heimatland Polen herrscht deswegen großer Unmut. "Es ist eine Riesen-Enttäuschung. Jeder hat erwartet, dass Lewandowski gewinnt. Er hatte so ein überragendes Jahr mit so vielen Toren, während Messi und Ronaldo nicht so überragt haben wie sonst", schreibt Maciej Kaliszuk von der größten Sportzeitung "Przeglad Sportowy". "Wir glauben einfach, er hätte es verdient. Und wir verstehen die Gründe für die Absage nicht – außer Frankreich haben doch alle gespielt. Und Neymar und Mbappé von PSG haben immer noch die Chance, die Champions League zu gewinnen. Es ist einfach nicht fair."

Polens Ex-Keeper: "Es ist einfach unglaublich"

Allerdings kann Kaliszuk der Absage auch ein wenig positives abgewinnen: "Ich glaube aber, dass er jetzt noch motivierter sein wird, mit Bayern die Champions League zu gewinnen und es allen zu zeigen!"

 

Noch deutlicher wird Polens ehemaliger Torhüter Jan Tomaszewski: "Für mich ist die Entscheidung der größte Schwachsinn des 21. Jahrhunderts. Wir streichen ja auch nicht die Oscars oder den Nobelpreis. Es ist einfach unglaublich!", sagte der 72-Jährige gegenüber der polnischen Boulevardzeitung "Super Express". Zwar verstehe er, dass die Gala dieses Jahr nicht stattfinden könne, "aber warum kann der beste Fußballer der Welt nicht bekannt gegeben werden?"

Erstmals seit 1956 findet in diesem Jahr keine Auszeichnung des französischen Magazins "France Football" statt. Der Bayern-Star Lewandowski zählte mit 51 Pflichtspieltreffern im 43 Spielen zu den großen Favoriten.

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