Aufregung um Elfmeter: Guardiola schreitet ein

Das Spiel war längst entschieden, die Nachspielzeit lief, aber Pep Guardiola wurde an der Seitenlinie noch einmal richtig energisch: Deshalb intervenierte der Bayern-Trainer im Champions-League-Duell gegen Piräus vor Müllers Elfmeter.
| dpa
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Ärgerte sich über den spendablen Müller: Pep Guardiola
dpa Ärgerte sich über den spendablen Müller: Pep Guardiola

Thiago hatte den etatmäßigen Strafstoßschützen Thomas Müller auf dem Platz erfolgreich beschwatzt und sich den Ball auch schon auf den Elfmeterpunkt gelegt, als der wild gestikulierende Trainer an der Seitenlinie intervenierte: Thiago musste sich trollen, Müller trat an, Rechtsschuss, Tor, 3:0 für den FC Bayern in Piräus.

"Thiago hat signalisiert, dass er gerne schießen würde. Ich bin ja Mannschaftsspieler und hatte nichts dagegen, dass er schießt", berichtete Fußball-Weltmeister Müller später in den Katakomben des Stadions von Olympiakos Piräus und klärte auf: "Aber dann kam das Signal vom Trainer, dass ich nicht umsonst auf der Liste stehe."

Und dort steht ganz oben der Name von Müller, als Elfmeterschütze Nummer 1. "Ich sollte schießen. Es war ein Pflichtspiel", erläuterte Müller die Anweisung von Chef Guardiola. Unbeeindruckt vom Vorspiel verwandelte der 26 Jahre alte Angreifer seinen siebten von insgesamt acht Elfmetern in der Champions League.

Es war schon das zweite Mal in der noch jungen Saison, dass ein Teamkollege an Müllers Großzügigkeit appellierte. Beim 3:0-Heimsieg in der Bundesliga gegen Bayer Leverkusen überließ der da schon zweifache Torschütze den zweiten Elfer des Spiels Arjen Robben. Der musste davor allerdings mit dem Chilenen Arturo Vidal um die Ausführung rangeln, der ebenfalls schießen wollte. Guardiola hat wohl genug vom Elfmeterzank: Dieses Mal schritt er konsequent ein.

 

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