Aufregung um 1:0 des FC Bayern: Schiedsrichter erklärt Entscheidung

Der FC Bayern überrollt Borussia Mönchengladbach mit 5:1. Den Auftakt zum Torreigen liefert Javi Martínez per Kopfball. Gladbach reklamiert Foulspiel. Schiedsrichter Zwayer erklärt nach dem Spiel, warum er trotz Schubser und Videobeweis auf Tor entschied.
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Mönchengladbach – Da war nicht viel zu holen für Gladbach. Die Bayern haben die Vorlage des BVB (1:2 gegen Augsburg am Freitag) genutzt und nach Punkten gleichgezogen - und wie! Mit 5:1 schießt der FC Bayern den bis dahin Tabellendritten aus Mönchengladbach auswärts ab!

Den Anfang der Torejagd machte Javi Martínez (AZ-Note 2) nach nur 66 Sekunden mit einem wuchtigen Kopfball nach einer Ecke von James. Die Gladbacher monierten ein Foulspiel an Nico Elvedi in dessen 100. Bundesliga-Spiel, weil Martínez den Ellenbogen ausgefahren hatte, um sich den Gegenspieler vom Leib zu halten. Schiedsrichter Felix Zwayer ließ die durchaus knifflige Szene per Videobeweis prüfen, schaute sich das Material aber nicht selbst an und entschied auf Tor.

Für Glabachs Trainer Dieter Hecking völlig unbegreiflich. Wenn das kein Foul sei, dann wisse man ja jetzt, was man im Strafraum alles machen dürfe. Anders sah das Bayern-Coach Niko Kovac: "Beim besten Willen. Also wenn das jetzt schon strafbares Stoßen ist… Ich bin wirklich jemand, der gerne seine Meinung sagt, aber das kann kein Foul sein", sagte der 47-Jährige.

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Schiedsrichter Felix Zwayer: Deshalb entschied er auf Tor

Nach dem Spiel äußerte sich Schiedsrichter Felix Zwayer bei Sky zu der Szene und erklärte, warum er das Tor trotz Schubser gab: "Ich habe die Szene auf dem Platz selbst wahrgenommen. Ich habe Körperkontakt festgestellt." Es sei jedoch eine Aktion gewesen, die immer wieder vorkomme, mal vom Verteidiger, mal vom Stürmer ausgehend. "Ich habe Tor gegeben. Ich kann aber verstehen, dass es dazu zwei Meinungen gibt".

Warum hat sich Zwayer die Szene nicht in der Review Area selbst angeschaut? "Bei der Kommunikation mit dem Videoschiedsrichter in Köln kamen wir zu der gleichen Entscheidung." Dennoch hätte man die Situation in beide Richtungen wahrnehmen können.

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