Anklage gegen Hoeneß-Erpresser erhoben

Die Staatsanwaltschaft München hat Anklage gegen den Mann, der 200 000 Euro von Uli Hoeneß erpressen wollte, erhoben. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
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Uli Hoeneß wurde im Mai 2014 Opfer einer Erpressung. Jetzt beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Erpresser.
von Loeper / dpa / az Uli Hoeneß wurde im Mai 2014 Opfer einer Erpressung. Jetzt beginnt der Prozess gegen den mutmaßlichen Erpresser.

München - Thomas S. (50) hat Uli Hoeneß im Mai diesen Jahres erpresst, forderte 200 000 Euro und drohte dem Ex-Bayern-Präsidenten Ärger im Gefängnis an. Er habe Kontakte in alle bayerischen Gefängnisse und werde dafür Sorgen, dass Uli Hoeneß "keine angenehme Zeit" im Knast hat. Mit einem Drohbrief soll der 50-Jährige versucht haben Hoeneß zu erpressen.

Jetzt hat die Staatsanwaltschaft München Anklage gegen den Mann erhoben. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.

"Die Anklage ist bei Gericht eingegangen, über die Zulassung ist aber noch nicht entschieden", sagte Gerichtssprecherin Andrea Titz am Donnerstag in München. Die Staatsanwaltschaft habe die Anklage bereits im Juli erhoben, bestätigte sie einen Bericht von "Bild.de".

Wann bei Zulassung der Anklage der Prozess gegen ihn beginnt, ist nach Aussage von Titz offen.

 

Lesen Sie hier: So dilettantisch lief die Hoeneß-Erpressung

Der 50-Jährige hatte damals einen Mülleimer in Sendling als Geldübergabeort bestimmt. Doch nicht Hoeneß oder 200 000 Euro erwarteten den Erpresser, sondern ein Spezialkommando der Polizei. Der Mann wurde festgenommen.

 

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