(An-)Spannung vor dem Showdown: Bayern-Frauen und der letzte Schritt zur Schale

Den Bayern-Frauen fehlt vor dem Saisonfinale ein Punkt zur Meisterschaft. Trainer Jens Scheuer ist vor dem entscheidenden Spiel demütig.
| Victoria Kunzmann
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Mut und Demut: Bayern-Coach Jens Scheuer versucht, seine Spielerinnen vor dem Endspiel stark zu reden.
Mut und Demut: Bayern-Coach Jens Scheuer versucht, seine Spielerinnen vor dem Endspiel stark zu reden. © firo/Sportphoto

München - Die Gedanken der Fußballerinnen des FC Bayern werden am Sonntagnachmittag wohl häufiger in Wolfsburg sein als ihnen lieb ist.

Fern-Showdown um den Meistertitel

Gegen den Tabellenzweiten und frisch gekürten DFB-Pokalsieger kommt es am letzten Spieltag zum Fern-Showdown um den Meistertitel. Spannend bis zum Schluss hat es die Mannschaft von Trainer Jens Scheuer gemacht, trotz Fünf-Punkte-Vorsprung über weite Strecken der Saison. "Wir sind stark genug, unsere Hausaufgaben zu erledigen", sagte er vor dem Spiel. "Wir haben es im eigenen Stadion selbst in der Hand."

Zwei Punkte liegen die Bayern noch vorn, sie spielen am Sonntag (14 Uhr/Magenta Sport, Eurosport.de) gegen Eintracht Frankfurt. Die Wölfinnen treffen wiederum auf Werder Bremen. Aufgrund der besseren Tordifferenz reicht Bayern ein Punkt zum Titel.

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Trotz des Aus im Halbfinale der Champions League und im DFB-Pokal will Scheuer zumindest offiziell keinen Anspruch auf die Meisterschaft erheben. Der Trainer spricht von einer "Riesenvorfreude, dass man etwas gewinnen darf und kann".

150 Zuschauer zur Unterstützung

So demütig werden gewiss nicht alle Spielerinnen auf den 90-minütigen Nervenkitzel schauen. Mittelfeldroutinierin Simone Laudehr, die in ihrem letzten Karrierespiel erstmals die Meisterschaft gewinnen kann, merkt, "dass die Mädels darüber nachdenken", sagt sie, denn eine Meisterschaft sei eine Geburt über zehn Monate.

Ihre Botschaft an die Kolleginnen, die nervös werden könnten: "Letztlich ist es ein Spiel wie jedes andere." Und hundert Prozent gebe die Mannschaft ohnehin in jedem Spiel. Bayerns DNA eben.

Für einen zusätzlichen Motivationsschub sorgen die Familien und Freunde der Spielerinnen im Stadion. Rund 150 Zuschauer, Angehörige und Vereinsmitarbeiter, sind erlaubt. Es ist angerichtet, zumindest für eine Mini-Meisterfeier.

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