Adler: Kampfansage an Neuer

Adler spekuliert nach guten Leistungen für den HSV wieder mit dem Posten im DFB-Tor - eine klare Ansage an den Bayern-Keeper.
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René Adler spekuliert nach guten Leistungen für den Hamburger SV wieder mit dem Posten im DFB-Tor - eine klare Ansage an den Konkurrenten Manuel Neuer.

München - HSV-Keeper René Adler hat Bayern-Keeper Manuel Neuer im Bezug auf die Nummer eins in der deutschen Nationalmannschaft den Kampf angesagt. "Natürlich wäre ich am liebsten die Nummer eins und würde am liebsten spielen", sagte der 27-jährige Torwart des Hamburger SV in der Sendung "Audi Star Talk": "Das ist der sportliche Gedanke, den ich in mir habe und den ich auch nicht ablegen werde."

Adler hatte sich 2009 im Team von Joachim Löw den Status der Nummer eins erkämpft, musste den Posten im DFB-Tor aber kurz vor der WM wegen einer Rippenverletzung Neuer überlassen. Im September 2010 stand Adler letztmals im Tor der Nationalmannschaft, ehe ihn eine langwierige Knieverletzung ein zweites Mal aus der Bahn war.

Aktuell glänzt Adler jedoch beim HSV wieder mit guten Leistungen und wurde auch von Löw zuletzt beim Freundschaftsspiel gegen die Niederlande wieder nominiert. Den Konkurrenzkampf mit Neuer sieht Adler mittlerweile anders: "Ich bin da nicht mehr so verkrampft wie früher. Ich habe auch keine Lust mehr darauf. Ich will einfach nur mein Bestes geben. Wir können uns gerne richtig duellieren und hochpeitschen. Aber alles unter fairen und sportlichen Bedingungen. Wir scherzen viel, wir trainieren zusammen. Aber man merkt dann schon: Das Trainingsspiel will jeder gewinnen."

Von einem erbitterten Duell, wie es einst Oliver Kahn und Jens Lehmann gegeneinander führten, könne also nicht die Rede sein: "In uns steckt wenig Kahn und wenig Lehmann, sondern viel Neuer und viel Adler! Wir machen das auf unsere Art und Weise aus. Wir beide wissen, dass der Erfolg der Mannschaft über Allem steht und dass wir gerade bei großen Turnieren als Mannschaft harmonieren müssen. Es bringt überhaupt nichts, irgendwelche Stinkstiefel in der Mannschaft zu haben."

Ende Oktober hatte Adler in Bezug auf die Nummer eins noch ganz anders geklungen: 

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