Abstellungsgebühren der FIFA: So viel Geld kassiert der FC Bayern

Elf Spieler des FC Bayern sind bei der Fußball-WM 2018 in Russland dabei. Dafür kassieren die Münchner auch Abstellungsgebühren von der FIFA – im internationalen Ranking landet der deutsche Rekordmeister hier aber nur auf dem neunten Platz.
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Zwei von insgesamt elf WM-Spielern in Diensten des FC Bayern: Manuel Neuer (l.) und Joshua Kimmich.
GES/Augenklick Zwei von insgesamt elf WM-Spielern in Diensten des FC Bayern: Manuel Neuer (l.) und Joshua Kimmich.

Moskau/München - Champions-League-Sieger Real Madrid und die englische Premier League sind die großen Gewinner bei den Abstellungsgebühren, die vom Fußball-Weltverband FIFA während der WM in Russland (14. Juni bis 15. Juli) gezahlt werden. Real kassiert 3,35 Millionen Euro, während sich der deutsche Rekordmeister Bayern München diesmal mit 2,15 Millionen Euro zufrieden geben muss. Damit landen die Bayern im internationalen Ranking auf dem neunten Platz.

Diese Bayern-Stars sind bei der WM in Russland dabei

7.200 Euro pro Tag und Spieler

Das ist das Ergebnis der Berechnungen des Kurzzeitkredit-Anbieters Vexcash. Allein für die Gruppenphase werden über 150 Millionen Euro an 384 Klubs ausgelobt. Der Weltverband zahlt den Vereinen für jeden ihrer Spieler, der an der WM teilnimmt, pro Tag eine Abstellungsgebühr von 7.200 Euro.

Hinter Real folgen der englische Meister Manchester City (3,2 Mio.) vor FA-Cup-Sieger FC Chelsea (2,98 Mio.). Borussia Dortmund kann sich als zweitbester Verein Deutschlands mit 1,46 Mio immerhin Platz 20 sichern. Dicht dahinter belegt Borussia Mönchengladbach mit 1,33 Mio Euro Rang 22.

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Abstellungsgebühren: Premier League an der Spitze

Im direkten Vergleich der Profi-Ligen bekommen die Klubs der Premier League mit 27,41 Mio. Euro bis zum Ende der Vorrunde die mit Abstand meisten Ausgleichszahlungen. Nur knapp halb so viel erhalten die Vereine der spanischen Liga, die mit 14,67 Mio. Euro den zweiten Rang belegen. Knapp eine Million weniger kassieren die deutschen Vereine und landen somit auf Platz drei (13,67 Mio. Euro).

Lediglich 67 Spieler aus den deutschen Ligen wurden in die 32 endgültigen Kader für die WM-Endrunde berufen. 2014 in Brasilien waren es noch 78 gewesen. Deutschland liegt damit auf Rang drei hinter Spanien (80) und Spitzenreiter England (124).

Bei den abstellenden Vereinen musste der FC Bayern seine Spitzenposition räumen. Hatte der deutsche Rekordmeister vor vier Jahren noch 15 Spieler entsendet und sich Platz eins mit Manchester United geteilt, reicht es 2018 nur für elf Akteure und Rang sieben. Alleiniger Führender ist Englands Meister Manchester City, der 16 Spieler ins Riesenreich schickt.

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