Endspiel um die Königsklasse

Die Bayern-Basketballer spielen am Freitag gegen Galatasaray um den Einzug in die Runde der besten 16 Teams in Europa. Alle wichtigen Antworten.
| Matthias Eicher
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"Das sind Spiele, für die man lebt", sagt Bayerns Heiko Schaffartzik vor dem Spiel gegen Galatasaray.
sampics/Augenklick "Das sind Spiele, für die man lebt", sagt Bayerns Heiko Schaffartzik vor dem Spiel gegen Galatasaray.

Die Basketballer des FC Bayern München spielen am Freitag gegen Galatasaray um den Einzug in die Runde der besten 16 Teams in Europa. Alle wichtigen Antworten.

München - Bayerns Basketballer haben ein Endspiel. Sie könnten nach dem anstehenden Spiel am Freitag (20 Uhr, Audi Dome) in der Euroleague gegen Top-Klub Galatasaray Istanbul in der Runde der besten 16 Mannschaften stehen.

Oder ausscheiden und die Chance liegenlassen, für die Marke FC Bayern bei der ersten Teilnahme an der Königsklasse des Basketballs kräftig Eigenwerbung zu betreiben.

Die AZ klärt die wichtigsten Punkte vor dem Spiel.

DIE AUSGANGSLAGE: Bayern ist mit einem Sieg durch – kann sich aber vielleicht sogar eine Niederlage leisten. Falls Malagas am Donnerstag bei Montepaschi Siena (Spielbeginn 21 Uhr) gewinnt, ist Bayern (aufgrund des gewonnenen direkten Vergleichs gegen Siena) unabhängig vom Spiel am Freitag bereits sicher für das Top 16 qualifiziert. Doch wenn Siena gewinnt, wird es eng.

DAS HEIMSPIEL: Zuhause sind die Bayern eine Macht. In der Liga sowieso, auch in der Euroleague wurden Siena und Malaga ohne Punkte wieder nach Hause geschickt. Und gegen Titelverteidiger Piräus lag beim 103:105 die Sensation in der Luft. Chevon Troutman sagt: "Wir spielen in unserer eigenen Halle, mit den eigenen Fans, dem eigenen Korb, im eigenen Land." Der Audi Dome ist mit 6700 Zuschauern ausverkauft. Das soll auch Galatasaray (Hinspiel: 74:84) zu spüren bekommen.

DER ENDSPIEL-CHARAKTER: Es ist kein Spiel wie jedes andere, wie Heiko Schaffartzik erkennt: "Es heißt am Freitag: do or die", also: machen oder sterben! "Das sind die Spiele, für die man lebt. Wir sind fokussiert." Es ist ein echtes Finale, in dem der FC Bayern über sich hinauswachsen will.

DER GLAUBE AN DEN SIEG: Malcalm Delaney: "Gerade nach der Fast-Sensation gegen Piräus müssten die Bayern wissen, wozu sie gegen europäische Top-Mannschaften imstande sind." Er ist davon überzeugt, dass die Bayern Galatasaray stoppen und weiterkommen: "Meine Einstellung ist: Ich will jedes Spiel gewinnen und glaube vor jedem Spiel daran. Sonst bräuchten wir gar nicht erst anzutreten."

Und die Bayern wissen auch, was am Freitag nicht zählt:

DIE LIGA: Zu Beginn der Saison gaben die Bayern das Ziel Meisterschaft aus. Nach Präsident Uli Hoeneß’ kleiner Zieländerung nach dem Piräus-Spiel ("Mitnehmen, was möglich ist") sagt auch Lucca Staiger: "Wir denken nicht an die Liga. Das Spiel ist alles, was zählt!"

SCHÜTZENHILFE: Dass Malaga mit einem Sieg gegen Siena den Bayern hilft? Egal. "Wir schauen nicht nach Siena", sagt Boris Savovic, denn: "Wir wollen es selbst schaffen."

GALATASARAYS VORZEITIGE QUALIFIKATION: Die Türken haben Rang zwei hinter Piräus schon sicher. Kein Grund aber, um sich gegen die Bayern zu schonen, weiß Coach Svetislav Pesic: "Jeder will gewinnen, das ist keine Frage. Wir müssen perfekt spielen, sonst haben wir keine Chance."

 

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