Eishockey-Konferenz noch ohne Beschlüsse

Die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen hat auch das deutsche Eishockey alarmiert.
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Nach der Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen berät das Deutsche Eishockey über die Folgen.
Bernd Thissen/dpa/dpa Nach der Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen berät das Deutsche Eishockey über die Folgen.

München - Die Verlängerung des Verbots von Großveranstaltungen hat auch das deutsche Eishockey alarmiert.

Bei einer Telefonschalte zwischen dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB) sowie der Deutschen Eishockey Liga (DEL) und der DEL2 fand ein erster Gedankenaustausch statt. Dabei wurden die Folgen der Entscheidung diskutiert, dass bis Ende August große Veranstaltungen hierzulande untersagt sind. Nach dpa-Informationen resultierten aus der vom DEB initiierten Konferenz aber noch keine Beschlüsse über Konsequenzen für das deutsche Eishockey.

Es werde demnach wie bisher mit einem Saisonauftakt in der DEL am 18. September geplant. Die Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie soll weiter aufmerksam verfolgt werden. Am Mittwoch hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Verlängerung des generellen Verbots von Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. August bekanntgegeben.

Sollten wegen der Coronavirus-Pandemie auch im September noch keine Spiele mit Publikum möglich sein, könnte dies zum Zusammenbruch der Liga führen. "Der Spielbetrieb wäre dann nicht refinanzierbar. Das kann nur übergangsweise und kurzzeitig ein Szenario sein", hatte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke der Deutschen Presse-Agentur kürzlich gesagt. Sollte der Auftakt mit Zuschauern nicht möglich sein, würde der Saisonstart sehr wahrscheinlich verschoben.

Bereits durch den Abbruch der Spielzeit 2019/2020 vor den Playoffs seien die Einbußen verheerend gewesen. "Für die DEL-Gruppe rechne ich mit rund 15 bis 20 Millionen Euro an Umsatz-Verlust durch die Absage der Playoffs", hatte Tripcke gesagt.

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