EHF lehnt auch slowenischen Widerspruch ab

Die Kommission des europäischen Verbandes EHF wies den Widerspruch der Slowenen gegen die Ablehnung des Protestes zurück. Dies teilte die EHF dem Deutschen Handballbund (DHB) mit.
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Unsportliche Aktion am Ende des Spiels: Sloweniens Trainer Veselin Vujovic (r.) stellt sich vor dem entscheidenden Siebenmeter ins Tor und versucht den deutschen Schützen Tobias Reichmann so zu irritieren. Reichmann blieb cool - und verwandelte.
Monika Skolimowska/dpa Unsportliche Aktion am Ende des Spiels: Sloweniens Trainer Veselin Vujovic (r.) stellt sich vor dem entscheidenden Siebenmeter ins Tor und versucht den deutschen Schützen Tobias Reichmann so zu irritieren. Reichmann blieb cool - und verwandelte.

Zagreb - Der Punktgewinn der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft gegen Slowenien (25:25) ist endlich in trockenen Tüchern. Der slowenische Verband hat am späten Dienstagabend fristgerecht Widerspruch gegen die Ablehnung des Protestes eingelegt. Darüber informierte die Europäische Handball-Föderation (EHF) den Deutschen Handballbund (DHB). Am Mittwochnachmittag hat die EHF den Widerspruch dann abgelehnt – der deutschen Mannschaft ist der Punkt also sicher!

"Wir nehmen dies zur Kenntnis und beraten über das weitere Vorgehen", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning. Am Mittwoch wird eine EHF-Kommission eine endgültige Entscheidung treffen. Zuvor war ein erster Protest gegen die Spielwertung von der EHF abgewiesen worden. (Lesen Sie auch: Slowenien liegt Protest gegen Unentschieden ein)

"Das ist das erwartete Urteil. Für uns bestand kein Zweifel an der Entscheidung der EHF, zu keinem Zeitpunkt", so Hanning wenige Stunden vor dem dritten und letzten Gruppenspiel in Zagreb gegen Mazedonien (18:10 Uhr, ARD). Jetzt könne man sich "wieder voll und ganz auf den Sport konzentrieren".

Der slowenische Handballverband kann nun binnen drei Wochen den EHF Court of Arbitration anrufen - auf die laufende Europameisterschaft hat dies jedoch keinen Einfluss mehr.

Bei dem Protest ging es um die Frage, ob der Siebenmeter, der zum Ausgleichstor in letzter Sekunde für die deutsche Mannschaft durch Tobias Reichmann geführt hatte, rechtens war. Drei slowenische Spieler hatten zuvor den Anwurf für Deutschland durch Paul Drux verhindert. Streitpunkt war, ob der Ball von Drux vor oder nach der Schlusssirene die Hand verließ. Die litauischen Schiedsrichter hatten vor ihrer Entscheidung am Montagabend den Videobeweis zu Rate gezogen.

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