Test-Turnier in Kitzbühel: EHC und die Baustellen-Detektive

Max Kastner hat sich einen Kindheitstraum erfüllt, nun greift er mit dem EHC Red Bull München wieder an.
| Martin Wimösterer
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Hat noch viel vor mit dem EHC München: Maximilian "Max" Kastner.
Hat noch viel vor mit dem EHC München: Maximilian "Max" Kastner. © imago images/Passion2Press

München - Generalprobe heißt es schon für den EHC Red Bull an diesem Wochenende. Don Jacksons Team tritt beim Einladungsturnier "Red Bulls Salute" an - es sind die beiden ersten und einzigen Testspiele vor dem Punktspielauftakt in der Champions Hockey League (CHL). Darum sagt Max Kastner: "Die Spiele haben schon einen Stellenwert für uns."

EHC-Stürmer Max Kastner: "Nach dem Turnier wissen wir mehr" 

Der EHC trifft am heutigen Samstag auf den HC Kosice (Slowakei, 20.30 Uhr) und am Sonntag entweder auf Bruderklub EC Salzburg oder die Bílí Tygri Liberec (Tschechien). "Es wird klar gelegt, welche Baustellen wir noch haben", sagt Stürmer Kastner. "Wir haben viele neue Gesichter, die unser Spielsystem noch kennenlernen müssen. Nach dem Turnier wissen wir mehr."

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Die Erkenntnisse sollen dem EHC zu einem guten Start gegen Vojens (Dänemark) und Rögle (Schweden) in der CHL verhelfen. Denn Kastner, der in Europas Königsklasse einst gegen Kosice seinen (internationalen) Durchbruch feierte, verdeutlicht den Anspruch: "Nachdem die CHL im Vorjahr wegen Corona ausgefallen ist, freuen wir uns, jetzt wieder anzugreifen. Wir wollen den Henkel-Pokal."

Kastner erfüllte sich mit WM-Teilnahme einen "Kindheitstraum"

2019 waren Kastner und seine Kollegen schon nahe dran - sie standen im Finale. Dieser Traum vom CHL-Sieg ist also noch offen. Erfüllt hat sich Kastner im Sommer allerdings einen "Kindheitstraum", wie er sagt: Er spielte seine erste Weltmeisterschaft. "Ich habe alles genossen, von der Vorbereitung in Nürnberg bis hin zum Turnier selbst in Riga." Heraus kam bei Platz vier - besser schnitt die deutsche Auswahl zuletzt 1953 mit Silber ab.

Bundestrainer Toni Söderholm schätzt Kastners Fähigkeiten. Der 28-jährige Oberlandler hat seine Stärken in der Defensive, aber in den vergangenen vier Jahren hat er auch stets die 20-Punkte-Marke geknackt. Eine gute Kombination für einen Mittelstürmer.

Auf dieser Schlüsselposition ist der EHC zur neuen Saison glänzend aufgestellt, wohl so gut wie kein anderes Team der Deutschen Eishockey Liga (DEL): mit Kastner, dem Rosenheimer Patrick Hager, dem Kanadier Ben Street und dem US-Amerikaner Ben Smith. "Und auch Justin Schütz ist gelernter Mittelstürmer", fügt Kastner an. "Und noch einer aus dem Kader. Bei der Mittelstürmerposition brauchen wir gar nicht reden." Die Baustellen-Detektive werden am Wochenende in Kitzbühel fündig. Das Zentrum aber sollte rasch ein echter Stützpfeiler des neuen EHC-Teams werden.

 

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