Kahun vertragslos: Holt der EHC München den verlorenen Sohn zurück?

NHL-Vertrag oder Europa? Vier deutsche Asse sind zu haben. Der EHC hat ein Auge drauf.
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Kehrt Dominik Kahun nach München zurück?
Kehrt Dominik Kahun nach München zurück? © Matthias Balk/dpa/Archiv

München - Wenn noch ein Neuer kommt beim EHC Red Bull München, dann eine richtige Verstärkung. So sagte es Trainer Don Jackson kürzlich der AZ und hat jetzt zur Jagd auf die Stars geblasen.

Die Free Agency in der NHL hat begonnen. Die Klubs aus der besten Liga der Welt sichern sich so in den nächsten Tagen ihre Wunschspieler, die ohne Vertrag sind.

Mehrere deutsche Nationalspieler interessant für den EHC

Darunter: mehrere deutsche Nationalspieler. Während Torwart-Ass Philipp Grubauer definitiv in der NHL bleiben wird, stehen andere Deutsche auf der Kippe - und sind gerade für den EHC brennend interessant. Läuft alles rund, könnte zumindest einer der Stars in München landen.

Dominik Kahun: Dem quirligen Puck-Magier gelang 2018 vom Oberwiesenfeld der Sprung nach Übersee, zu den Chicago Blackhawks. Auf ein starkes erstes Jahr folgten einige Vereinswechsel. In der Vorsaison stürmte der 26-Jährige für Edmonton, teils an der Seite des deutschen Stars Leon Draisaitl. Doch nach 15 Punkten in 50 Spielen sahen die Oilers von einer Weiterbeschäftigung ab. NHL-Zukunft? Fraglich.

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Kahuns Spielweise passt wohl besser nach Europa

Wie die AZ aus Beraterkreisen erfuhr, würde Kahuns Spielstil die Sache erschweren. Als spielstarker Stürmer muss er in einer Scoringreihe eingesetzt werden. Doch wer neben Stars wie Connor McDavid und Draisaitl kaum punktet, hat nicht die besten Karten. Wenn Kahun ein NHL-Angebot bekäme, dann zu klubfreundlichen Konditionen oder gar mit Runterschick-Klausel für die AHL.

Kahuns Spielweise passt wohl besser nach Europa. Da ist das Eis größer und das Spiel nicht ganz so physisch. Der EHC ist an der Rückkehr des verlorenen Sohns interessiert, doch in der Schweiz, Schweden oder Russland kann Kahun deutlich mehr verdienen.

Welche weiteren Spieler sind für EHC interessant?

Tom Kühnhackl: Der Sohn der Eishockey-Legende Erich Kühnhackl brach mit seinem Landshuter Spezl Tobias Rieder 2010 nach Nordamerika auf. Er gewann zweimal den Stanley Cup mit Pittsburgh. Zuletzt aber spielte der 29-Jährige in der AHL. Er hat schon mit DEL-Klubs über eine Rückkehr gesprochen. Knackpunkt neben dem Warten auf eine erhoffte NHL-Rückkehr: Kühnhackl will einen Langzeitvertrag.

Tom Kühnhackl
Tom Kühnhackl © Roman Koksarov/dpa

Tobias Rieder: Mit seinen Turbo-Beinen ist der 28-Jährige gefährlich im Konter- und Unterzahlspiel. Er könnte, so sieht es der Agent, noch einmal in der NHL unterkommen.

Tobias Rieder
Tobias Rieder © dpa

Marc Michaelis: Der 25-jährige Spielmacher ist frisch auf dem Markt. Brisant: Er stammt aus dem Horst der Adler Mannheim, neben dem EHC das Schwergewicht der DEL.

Marc Michaelis
Marc Michaelis © dpa
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