EHC-Schützenfest in Krefeld: Jubel um Ehliz und Kastner

Kantersieg für den EHC Red Bull München in Krefeld: Beim 8:1 gegen die Pinguine erzielt Ehliz vier Tore, und Kastner steuert noch einen Hattrick bei.
| Matthias Kerber
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Yasin Ehliz traf gleich vier Mal für die Münchner.
Yasin Ehliz traf gleich vier Mal für die Münchner. © imago images/Revierfoto

Krefeld/München - Im Eishockey zieht man nicht den Hut, sondern es ist gute Tradition, dass die Zuschauer ihre Kappe aufs Eis werfen, wenn ein Eishackler sich in einer Partie mit einem Hattrick besonders ins Rampenlicht gespielt hat.

Ehliz und Kastner: Mister Quadruple und Mister Triple

Nun, an diesem Gründonnerstag, hätten die Fans, wenn der Corona-Bann sie nicht von den Stadien fernhalten würde, eine Ersatzkappe dabei haben müssen, um der Wurf-Tradition gerecht zu werden.

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Denn: Beim 8:1-Triumph des EHC Red Bull München bei den fast schon bemitleidenswerten Krefeld Pinguinen, tat sich erst Nationalstürmer Yasin Ehliz mit seinen Saisontreffern elf bis vierzehn als Viererpacker (plus zwei Assists) hervor (13., 14., 20., 46.) dann ließ sich Maximilian Kastner nicht lang bitten und steuerte auch noch einen Hattrick bei (33., 34., 58.). Mister Quadruple und Mister Triple.

Frank Mauer: "Wir haben das Spiel übernommen"

"Heute hat alles funktioniert. Jeder hat die Beine in die Hand genommen und ist marschiert", sagte Ehliz. Und Sturmkollege Frank Mauer meinte: "Wir haben das Spiel übernommen. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient."

Ganz leichten Widerspruch gab es von Krefelds Leon Niederberger, Schütze des Ehrentreffers. "1:8, das muss dann doch nicht sein. Aber klar, München ist eine sehr gute Mannschaft, wenn die ins Spielen kommen, können wir nicht mithalten." Das hat man nicht nur am Donnerstag gesehen, sondern schon drei Tage zuvor, als der EHC daheim die Pinguine mit 9:2 aus der Halle schoss. Es war der höchste Sieg der Vereinsgeschichte.

EHC München kommt in Fahrt

Zwei Duelle, zwei Siege, 17:3 Tore. Der EHC wird traurig sein, dass sie in dieser Saison nicht mehr gegen Krefeld spielen, die Pinguine haben keine Chance mehr, die Playoffs noch zu erreichen.

München kommt dafür endlich in Fahrt. Nach dem 3:8-Debakel in Iserlohn am 23. März, das eine schonungslose Analyse der Vielzahl an Versäumnissen nach sich zog, hat der EHC alle vier Partien gewonnen, dabei 28:7 Tore erzielt.

Am Sonntag (18.30 Uhr) kommt es nun in Berlin zum Kräftemessen mit den Eisbären, Tabellenführer der Gruppe Nord. "Ich erwarte ein heißes Spiel voller Geschwindigkeit und mit der nötigen Härte", sagte Maurer. Eishockey, wie es sein soll. 

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