EHC München: Yannic Seidenberg übt trotz Sieg gegen Düsseldorf Kritik

EHC-Star Seidenberg bestreitet beim 5:2 gegen Düsseldorf sein 800. DEL-Spiel. "Wir haben kein gutes Spiel gemacht", ärgert er sich.
| Matthias Kerber
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Der EHC feiert Torschütze Seidenberg (r.), der vor der Partie für sein 800. DEL-Spiel ein Trikot von Manager Winkler erhalten hat.
GEPA pict./ho Der EHC feiert Torschütze Seidenberg (r.), der vor der Partie für sein 800. DEL-Spiel ein Trikot von Manager Winkler erhalten hat.

Der Jubilar hatte gleich doppelt Grund zum Jubeln. Yannic Seidenberg, Nationalstürmer in Diensten des EHC Red Bull München, bestritt bei der Partie des Meisters gegen die Düsseldorfer EG nicht nur sein 800. DEL-Spiel (und erhielt dafür vor dem Spiel von Manager Christian Winkler ein Ehrentrikot), sondern er eröffnete auch den Torreigen mit seinem Treffer in der 19. Minute zum 1:0. Am Ende festigte der EHC seine Tabellenführung durch einen nicht immer überzeugenden 5:2-Sieg (Tore München: Seidenberg, Jason Jaffray, Jon Matsumoto, Daryl Boyle und Keith Aucoin). Nach der Partie wurde Seidenberg von den Fans mit der traditionellen Humba-Siegeszeremonie gefeiert.

Doch der Jubilar gab den Kritiker. "Wir haben heute kein gutes Spiel gemacht. Jetzt kommt die Zeit, wo alles stimmen muss", sagte Seidenberg mit Blick auf die Playoffs: "Ich will weitere Titel mit München holen. Wir haben hier alle Voraussetzungen dafür." Die Voraussetzungen sind da, aber dafür muss der Liga-Primus noch eine Schippe drauflegen. Am Freitag hatte das Team von Trainer Don Jackson im Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Nürnberg eine 0:2-Führung aus der Hand gegeben und am Ende 2:3 nach Penaltyschießen verloren. Es war die bereits vierte Niederlage im vierten Aufeinandertreffen mit den Franken in dieser Saison. "Es war ein echtes Spitzenspiel", sagte Jackson, "es ist schade, dass wir nur einen Punkt mitgenommen haben."

Die Nürnberger, der neue Angstgegner der Münchner? Jackson versucht, die Signifikanz der vier Pleiten kleinzureden. "Was in der regulären Saison passiert, ist nicht automatisch auf die Playoffs übertragbar. Vor zwei Jahren haben wir alle Spiele der Saison gegen Wolfsburg gewonnen, um dann in den Playoffs an ihnen zu scheitern", sagte Jackson, "vergangene Spielzeit haben wir vier Mal gegen Straubing verloren, um sie dann in den Playoffs zu eliminieren." Doch Kapitän Michael Wolf warnte: "Wir müssen unsere Lehren aus der Niederlage ziehen."

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