Die Comeback-Münchner: EHC mit dem zweiten Derby-Streich

Der EHC liegt in Straubing bis kurz vor Schluss zurück, gewinnt am Ende aber noch nach Penaltyschießen. Goalie Kevin Reich ist der Matchwinner.
| kby
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Der EHC Red Bull München setzt sich auch im Derby bei den Straubing Tigers mit 4:3 nach Penaltyschießen durch.
Der EHC Red Bull München setzt sich auch im Derby bei den Straubing Tigers mit 4:3 nach Penaltyschießen durch. © EHC Red Bull München / City-Press GmbH

München - Die Spalte mit den Niederlagen ist beim EHC Red Bull München weiter nicht gefüllt. Der Hauptrundensieger der vergangenen aufgrund der Corona-Pandemie vor den Playoffs abgebrochenen Saison, der für diese Spielzeit wieder die Mission Titelverteidigung ausgerufen hat, setzte sich auch bei den Straubing Tigers mit 4:3 nach Penaltyschießen durch und machte dabei seinem Ruf als Comeback-Münchner wieder alle Ehre.

Mentalitätsmonster-Attitüde des EHC Münchens

"Wir haben eben seit einigen Jahren diese Mentalität, dass wir nicht nur jedes Spiel gewinnen wollen, sondern eben auch das Wissen haben, dass wir jedes Spiel gewinnen können, auch wenn wir zwischenzeitlich mal hinten liegen", so hatte Stürmer Frank Mauer, einer der Silberhelden der Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang, diese Münchner Mentalitätsmonster-Attitüde erst kürzlich beschrieben.

Nationalstürmer Yasin Ehliz, der bereits den 1:1-Ausgleich erzielt hatte, setzte 55 Sekunden vor der Schlusssirene zum 3:3 ein. Im Penaltyschießen mutierte EHC-Goalie Kevin Reich zum unüberwindlichen Hindernis, gleich fünf Straubinger Schützen konnten Reich nicht überwinden, für die Münchner avancierte dann Philip Gogulla mit seinem verwandelten Penalty zum Siegbringer.

Goalie Kevin Reich ist bei den Penaltys nicht zu überwinden und feiert den Sieg.
Goalie Kevin Reich ist bei den Penaltys nicht zu überwinden und feiert den Sieg. © EHC Red Bull München / City-Press GmbH

Torhüter Kevin Reich spricht von höchst spannendem Derby

Der zweite Sieg im zweiten Spiel, im zweiten Derby. Zum Saisonauftakt hatte sich der EHC gegen die Augsburger Panther mit 3:2 durchgesetzt. "Es war ein höchst spannendes Derby, in dem wir zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore gemacht haben. Den Sieg haben wir uns durch die hohe Laufbereitschaft als Team verdient", sagte Torhüter Reich vor Spiel drei am Montag (20.30 Uhr) gegen die Nürnberg Ice Tigers.

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"Die Nürnberger hatten vor der Saison ja einen sehr großen Umbruch, daher kann man sie nicht so gut einschätzen", sagte EHC-Stürmer Maximilian Kastner, "wir werden sie aber auf keinen Fall unterschätzen. Jeder Punkt ist wichtig, denn man kann ganz schnell auch mal hinten dran sein, wenn man die Punkte nicht holt." Punkteholen ist den Eistigern noch nicht gelungen. Während bei den Red Bulls die Niederlagen-Spalte noch unberührt ist, herrschen bei den Nürnbergern in den Kategorien Punkte und Siege noch Mangelerscheinungen.

Das Team mit dem neuen Trainer Frank Fischöder verlor 1:4 gegen den ERC Ingolstadt. Zuvor war man beim 1:5 in Mannheim absolut chancenlos. "Es ist ernüchternd, dass wir so in die Saison starten", klagte Nürnbergs Nationaltorhüter und Ex-EHCler Niklas Treutle: "Wir müssen in allen Teilen besser werden."

 

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