Das große Heimdebakel: EHC Red Bull München droht das Aus

Werden die Titelträume des EHC München schon am Donnerstag beendet? In Spiel eins des Playoff-Viertelfinals gegen den ERC Ingolstadt setzte es in heimischer Halle eine böse 1:4-Klatsche.
| Matthias Kerber
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EHC-Goalie Kevin Reich ist gegen Ingolstadts Justin Feser gefordert.
EHC-Goalie Kevin Reich ist gegen Ingolstadts Justin Feser gefordert. © IMAGO / Eibner

München - Nach nur einem Spiel steht der EHC Red Bull München bereits mit dem Rücken zur Wand. Nach der 1:4-Klatsche im ersten Viertelfinalspiel der Best-of-three-Serie in eigener Halle, könnten alle Münchner Titelträume bereits am Donnerstag (19.30 Uhr) in Ingolstadt beendet sein.

Dabei hatte das vielzitierte Momentum seine Zuneigung zuvor einseitig verteilt. Der ERC Ingolstadt hatte nur zwei seiner letzten seinen Spiele der Hauptrunde gewinnen können, der EHC hatte zuletzt elf Mal in zwölf Spielen das Eis in Siegerpose verlassen. Dementsprechend selbstbewusst ging das Team in die allererste Playoff-Auseinandersetzung der beiden Vereine. "Wir schauen nur auf uns, nicht was der Gegner macht. Wenn wir unser Spiel spielen, kann der Gegner machen, was er will", sagte Nationalverteidiger Yannic Seidenberg vor dem bajuwarischen Kräftemessen.

Abeltshauser: "Nicht das Ergebnis, das wir wollten"

Doch es waren die Panther, die die Muskeln spielen lassen. Der frühere Münchner Emil Quaas überwand in der fünften Minute EHC-Goalie Danny aus den Birken zum 1:0, nur fünf Minuten später erhöhte Tim Wohlgemuth auf 2:0. So hatte sich aus den Birken sein Jubiläum, es war sein 50. Playoff-Spiel sicher nicht vorgestellt. "Das ist nicht das Ergebnis, das wir wollten, aber wir schieben jetzt keine Panik. Ich mache mir keine Sorgen, man spürt die Playoff-Energie", sagte Münchens Kapitän Konrad Abeltshauser nach dem ersten Drittel.

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Doch nach spätestens 24 Minuten dürften sie in München dann doch den Panikknopf gedrückt haben. Wayne Simpson erhöhte auf 3:0, der EHC wirkte in der Defensive wie im Winterschlaf. "Ich kann nicht verstehen, wie es passieren kann, dass ein Stürmer so allein vor aus den Birken auftauchen kann", sagte Ex-DEL-Goalie Patrick Ehelechner, der jetzt als Experte beim übertragenden Sender MagentaSport tätig ist: "Ingolstadt macht ein fantastisches Auswärtsspiel."

Und sie machten fantastisch weiter. Louis-Marc Aubry erhöhte auf 4:0 (30.). Damit war der Arbeitstag von aus den Birken beendet, EHC-Trainer Don Jackson schickte Kevin Reich in den Kasten. Immerhin: In der 32. Minute schaffte Chris Bourque das Tor, das man eher als Ehren- denn Anschlusstreffer bezeichnen kann. Dabei blieb es dann auch.

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