1:3 - EHC München patzt gegen Bremerhaven

Der EHC Red Bull München hat seine Tabellenführung in der DEL nach fast drei Monaten verloren. Der Meister unterlag Neuling Fischtown Pinguins in eigener Halle überraschend 1:3 (0:1, 1:1, 0:1) und ist mit 80 Punkten nur noch Zweiter hinter den Nürnberg Ice Tigers.
| sid/az
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Tobias Wörle erzielte das einzige Tor für die Münchner.
Rauchensteiner/Augenklick Tobias Wörle erzielte das einzige Tor für die Münchner.

München - Der EHC Red Bull München hat im Heimspiel gegen die Fischtown Pinguins Bremerhaven eine 1:3-Niederlage kassiert. Vor 3.810 Zuschauern am Oberwiesenfeld gelang es nur Tobias Wörle, einen Treffer gegen die kompakte Defensive der Gäste zu erzielen.

Der Liganeuling von der Nordseeküste begann mutig, München ließ sich aber nicht überraschen und wurde von Minute zu Minute stärker. Dem Team von Don Jackson gelang es allerdings nicht, aus dem optischen Übergewicht Kapital zu schlagen. Wenn der Tabellenführer frei zum Abschluss kam - so wie durch Konrad Abeltshauser in der 12. Minute -, stand Torhüter Jani Nieminen richtig.

Die Gäste setzten in der Offensive auf Konter. Einen davon nutzte Brock Hooton in der 17. Minute zur Führung für die Pinguins. Im zweiten Abschnitt starteten die Red Bulls besser. Tobias Wörle erzielte nach schöner Vorarbeit von Frank Mauer das 1:1 (23.). In der 27. Minute hätten Steve Pinizzotto und Derek Joslin die Münchner erstmals in Führung bringen können, Jani Nieminen parierte aber zwei Mal stark.

Auf der Gegenseite konnte Jack Combs einen Konter nicht verwerten (28.). In der 37. Minute scheiterte erneut Münchens Steve Pinizzotto per Alleingang. Bremerhaven blieb effektiver, denn wenig später brachte Jack Combs die Gäste mit einem verdeckten Schuss erneut in Führung. Im Schlussdrittel drängten die Red Bulls auf den Ausgleich, Bremerhaven machtenin der Defensive jedoch weiterhin keine Fehler.

Biathlet Schempp:

Als München mehr Risiko ging, nutzte Ross Mauermann einen Scheibenverlust der Hausherren zum dritten Treffer der Gäste (49.). Zwei Minuten vor der Schlusssirene nahm Don Jackson seinen Torhüter Danny aus den Birken vom Eis, die Pinguins retteten aber auch gegen sechs Münchner ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit.

Nürnberg profitiert

Erster sind nun die Nürnberg Ice Tigers (82 Punkte), die gegen die Düsseldorfer EG 5:2 (1:1, 1:1, 3:0) gewannen. Für Nürnberg waren Yasin Ehliz (11./27.) und Brandon Segal (45./52.) jeweils doppelt erfolgreich. Für Nürnberg waren Yasin Ehliz (11./27.) und Brandon Segal (45./52.) jeweils doppelt erfolgreich. 

Die Abwärtsspirale stoppen konnten die Eisbären Berlin. Das Team des früheren Bundestrainers Uwe Krupp gewann am 39. Spieltag 3:2 (0:0, 1:0, 1:2, 1:0) nach Verlängerung gegen die Adler Mannheim und holte seinen ersten Sieg in diesem Jahr. Der bislang letzte Erfolg war vor Weihnachten gelungen (2:1 gegen Wolfsburg).

Mannheim bleibt durch die Niederlage mit 73 Punkten Vierter hinter den Kölner Haien (74), die einen Tag nach der Vertragsverlängerung mit Trainer Cory Clouston zu Hause ein 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) gegen den ERC Ingolstadt kassierten. Der Kanadier Clouston hatte am Donnerstag bis 2019 unterschrieben.

 

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