Ecclestone: "Formel 1 so schlecht wie nie zuvor"

Mit einer Fahrt von Lewis Hamilton im gerade offiziell vorgestellten neuen Mercedes-Boliden haben in Barcelona die Formel-1-Testfahrten begonnen. Chefvermarkter Bernie Ecclestone macht das Ganze nieder.  
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Sein Vermögen wird auf 3,9 Milliarden US-Dollar geschätzt: Bernie Ecclestone.
dpa Sein Vermögen wird auf 3,9 Milliarden US-Dollar geschätzt: Bernie Ecclestone.

Mit einer Fahrt von Lewis Hamilton im gerade offiziell vorgestellten neuen Mercedes-Boliden haben in Barcelona die Formel-1-Testfahrten begonnen. Chefvermarkter Bernie Ecclestone macht das Ganze nieder.

Barcelona - Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat ein vernichtendes Urteil über die gegenwärtige Lage der Formel 1 gefällt.

Die "Formel 1 ist so schlecht wie nie zuvor", sagte der 85-Jährige in einem Interview der "Daily Mail".

"Ich würde mein Geld nicht ausgeben, um mit meiner Familie ein Rennen anzusehen. Ausgeschlossen."

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Ecclestone führt diesen seiner Ansicht nach verheerenden Zustand auf jene Leute zurück, die nur den kurzfristigen Erfolg im Blick hätten.

"Ich will machen, was am besten für die Formel 1 ist", versicherte der Brite, der seit mehr als 40 Jahren die Geschicke der Rennserie lenkt. # Notizblock

 

Mercedes präsentiert neuen Formel-1-Wagen

 
Kurz vor dem Auftakt der Formel-1-Testfahrten in Barcelona stellte Mercedes auch offiziell seinen neuen Wagen vor.

Um 8.15 Uhr schoben Mechaniker den F1 W07 Hybrid am Montag vor die Box auf dem Circuit de Catalunya. Fünf Minuten später zogen Weltmeister Lewis Hamilton und Stallrivale Nico Rosberg vor mehr als 300 Journalisten die Plane von ihrem Silberpfeil.

Auffällig an dem neuen Mercedes ist die breitere Airbox, zudem ist die Lackierung modifiziert. Der Wagen ist weiterhin weitgehend in Silber gehalten, das Heck ist aber deutlich dunkler.

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Bei einem wahren Präsentations-Feuerwerk auf dem Circuit de Catalunya wurden quasi im Minutentakt auch bei Renault, Red Bull, Haas, Manor und Force India die Rennwagen für die 67. Saison in der Motorsport-Königsklasse der Öffentlichkeit präsentiert.

Unter anderem Ferrari mit dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel und Williams hatten ihre Boliden bereits in der Vorwoche vorgestellt.

Bis auf Sauber, das noch mit dem Vorjahresmodell fährt und den neuen C35 erst bei den zweiten Testfahrten an gleicher Stelle (1. bis 4. März) auf die Strecke schicken wird, sind alle Teams bei den bis Donnerstag laufenden Tests mit ihren aktuellen Modellen am Start.

Nach Freigabe der Strecke um 9 Uhr morgens eröffnete Hamilton im neuen Mercedes die Formel-1-Testphase - als erster Pilot auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona.

Die Rennställe testen in einer ersten Phase insgesamt vier Tage in Katalonien.

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