Selbstbewusst in die Wimbledon-Revanche: Lisicki fordert Williams

Für Sabine Lisicki kommt es am Mittwoch zum Aufeinandertreffen mit Serena Williams. 2013 in Wimbledon hatte sie das letzte Duell mit der Branchenführerin gewonnen, daran will sie in Florida anknüpfen.
| SID
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Im Viertelfinale von Miami kommt es zum Wimbledon-Rematch: Serena Williams gegen Sabine Lisicki.
dpa/AZ Im Viertelfinale von Miami kommt es zum Wimbledon-Rematch: Serena Williams gegen Sabine Lisicki.

Miami/Köln – Vorhang auf zur großen Wimbledon-Revanche: Bei Fed-Cup-Spielerin Sabine Lisicki werden vor dem Duell am Mittwoch im Viertelfinale der Miami Open gegen die Weltranglistenerste Serena Williams Erinnerungen an einen ihrer größten Siege wach. Vor zwei Jahren hatte sie im "Mekka" in einem denkwürdigen Achtelfinale erstmals über die US-Amerikanerin triumphiert.

"Natürlich ist das im Hinterkopf", sagte die Berlinerin, die ihren Höhenflug vor der Küste Floridas mit einem souveränen 6:1, 6:2 gegen die Italienerin Sara Errani fortsetzte. Mit Blick auf das anstehende Match gegen die Branchenführerin meinte Lisicki: "Ich freue mich darauf." Und fügte selbstbewusst an: "Wenn ich gut spiele, ist alles möglich."

Das Hoch ihrer deutschen Konkurrentin treibt der Turnierfavoritin Serena Williams jedenfalls die Sorgenfalten auf die Stirn. "Sabine spielt wirklich sehr gut. Es wird nicht einfach, ich muss bereit sein." Lisickis Aufschwung bekam die ehemalige French-Open-Finalistin Errani wie zuvor bereits die Serbin Ana Ivanovic bereits zu spüren. Wie schon in Indian Wells gewann Lisicki glatt in zwei Sätzen. "Ich war bereit und dachte schon, dass sie versuchen wird, aggressiver zu spielen als beim letzten Mal. Hat sie auch, aber ich hab von Anfang an sehr gut dagegengehalten", sagte die Berlinerin.

Mit diesem Selbstbewusstsein will die 25-Jährige auch gegen die 19-malige Grand-Slam-Gewinnerin Williams auf den Court gehen. Helfen könnte die Erfahrung aus Wimbledon, wo sie im dritten Satz bereits 0:3 zurückgelegen hatte. "Ich weiß, dass immer noch alles offen ist, auch wenn man im dritten hinten liegt. Nichtsdestotrotz ist es jetzt auf Hartplatz, das ist anders. Die Karten werden neu gemischt", sagte Lisicki.

Mit dem gegenüber Rasen langsameren Belag auf der vorgelagerten Insel Key Biscayne kommt Lisicki offenbar gut zurecht: "Ich habe ja letztes Jahr in Wimbledon schon gesagt, dass es mein Ziel sein wird, meine Einstellung von Rasen auf Hartplatz mitzunehmen. In Indian Wells kamen die ersten Ansätze durch, jetzt kommt es in vollen Zügen. Es macht einfach Spaß."

Ins Finale will auch Andrea Petkovic, die durch ein 6:1, 7:5 gegen Top-10-Spielerin Jekaterina Makarowa aus Russland in die Runde der letzten Acht einzog. "Ich bin sehr glücklich, der erste Satz war einer der besten, den ich je gespielt habe", sagte Petkovic. Schon am Dienstag (19.00 Uhr/MESZ) trifft die Darmstädterin im Viertelfinale auf die Tschechin Karolina Pliskova. "Sie schlägt sehr gut auf und macht gute Schläge von hinten. Was sie unheimlich verbessert hat, ist ihre Beinarbeit", sagte "Petko" über ihre kommende Gegnerin.

Zwei deutsche Spielerinnen im Viertelfinale hatte es zuletzt 1996 gegeben. Vor 19 Jahren kreuzten sich die Wege von Steffi Graf und Anke Huber in der Runde der letzten Acht. Graf gewann nicht nur dieses Match, sondern später auch das Turnier.

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