French Open: Muguruza und Djokovic weiter

Die Titelverteidiger sind bei den French Open eine Runde weiter: Die Spanierin Garbine Muguruza hatte allerdings deutlich mehr Mühe als der Serbe Novak Djokovic.
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Die Spanierin Garbine Muguruza (links) musste in Paris gegen Anett Kontaveit Schwerstarbeit verrichten, Novak Djokovic brachte auch ein kurzer Frustanfall nicht vom Erfolgsweg ab.
dpa Die Spanierin Garbine Muguruza (links) musste in Paris gegen Anett Kontaveit Schwerstarbeit verrichten, Novak Djokovic brachte auch ein kurzer Frustanfall nicht vom Erfolgsweg ab.

Paris - Garbine Muguruza hat nach einem harten Kampf über 2:08 Stunden die dritte Runde der French Open erreicht. Die an Position vier gesetzte Spanierin besiegte die Lettin Anett Kontaveit trotz 30 unerzwungener Fehler 6:7 (4:7), 6:4, 6:2.

"Sie hat in den ersten beiden Sätzen so gut gespielt. Aber ich habe auf meinen Moment gewartet. Mein Kampfgeist ist hier in Paris immer am Maximum", sagte die Titelverteidigerin, die sich zuletzt mit Nackenproblemen herumplagte.

Die Weltranglisten-53. Kontaveit hatte vor zwei Wochen beim WTA-Turnier in Rom Angelique Kerber (Kiel) bezwungen. Die 23-jährige Muguruza trifft im Match um den Sprung ins Achtelfinale am Freitag auf Julia Putinzewa aus Kasachstan. Das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres ist mit insgesamt 33,8 Millionen Euro dotiert. Sieger und Siegerin erhalten jeweils ein Preisgeld von 2,1 Millionen Euro.

Aus für Kvitova

Die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova schied im zweiten Match nach ihrem Comeback aus. Die vor gut fünf Monaten bei einer Messerattacke verletzte Tschechin verlor 6:7 (5:7), 6:7 (5:7) gegen Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands (USA).

"Ich war positiv überrascht, wie ich gespielt habe. Ich bin einfach glücklich, zurückzusein", sagte die an Position 15 gesetzte Kvitova und meinte: "In den Tiebreaks hat man aber gemerkt, dass mir die Spielpraxis noch etwas fehlt." Das 2:06 Stunden lange Zweitrundenmatch in der "Stierkampfarena" von Roland Garros beendete die 27-Jährige mit ihrem neunten Doppelfehler.

Danach schmiss Kvitova ("So etwas sieht mein Vater nicht gern") frustriert ihr Racket auf den Boden, konnte kurz darauf aber wieder lächeln, als sie Mattek-Sands am Netz in den Arm nahm und ihr lange zuredete. "Ich habe ihr gesagt, dass es unglaublich ist, wie gut sie nach dieser Pause schon wieder spielt. Petra ist ein toller Mensch, und alle freuen sich, dass sie wieder da ist", erzählte Mattek-Sands.

Djokovic beruhigt sich schnell wieder

Auch ein kurzer Frustanfall brachte Novak Djokovic bei den French Open nicht vom Erfolgsweg ab: Der Titelverteidiger aus Serbien besiegte in der zweiten Runde von Paris den Portugiesen Joao Sousa mit 6:1, 6:4, 6:3, nachdem er im dritten Satz sein Racket wutentbrannt auf den Sandboden geschleudert hatte.

Djokovic-Coach Andre Agassi verfolgte die Szene ungerührt in der Box des 30-Jährigen. Nach 2:07 Stunden verwandelte der an Position zwei gesetzte Djokovic auf dem Court Suzanne Lenglen seinen zweiten Matchball und holte dann wie gewohnt die Ballkinder zur gemeinsamen Welle auf den Platz. In der Partie um den Sprung ins Achtelfinale trifft der zwölfmalige Grand-Slam-Sieger am Freitag auf Diego Schwartzman aus Argentinien.

Die Zusammenarbeit mit der früheren Nummer eins Agassi, dem Ehemann von Steffi Graf, ist zunächst nur auf die French Open begrenzt. "Dort werden wir herausfinden, in welche Richtung es geht", sagte Djokovic. Der 47-jährige Agassi tritt wie geplant bereits am Ende dieser Woche die Heimreise nach Las Vegas an. "Er hat Termine, die er nicht verschieben konnte. Das stand aber schon vor unserem Engagement fest", erklärte Djokovic.

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