Ein Buch für den Stadtrat

Bewerbungsgesellschaft präsentiert das Bid Book für 2018 – und ist optimistisch.
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Für Münchens Olympiabewerbung geht es langsam in die heiße Phase.
AZ Für Münchens Olympiabewerbung geht es langsam in die heiße Phase.

Bewerbungsgesellschaft präsentiert das Bid Book für 2018 – und ist optimistisch.

MÜNCHEN So ganz unproblematisch wie der locker-flockige Auftritt von Mister „Wetten, dass“ Thomas Gottschalk war die bisherige Olympia-Bewerbung 2018 ja nicht. Zu einigen Problemen mussten die Funktionäre Stellung beziehen.

Immerhin, Oberbürgermeister Christian Ude bedankte sich bei Staatsminister Siegfried Schneider, der die zuletzt massiv verfahrene Situation in Garmisch zumindest in die Richtung einer Lösung bugsieren konnte. „In einigen Einzelfällen müssen die Gespräche noch zu Ende geführt werden", sagte Bernhard Schwank, Bogner-Nachfolger als Boss der Bewerbungsgesellschaft.

Auf den jüngsten Austritt diverser Naturschutzorganisationen ging Thomas Urban, der Geschäftsführer des Deutschen Alpenvereins, ein: „Ich finde die Kritik dieser Verbände fachlich nicht nachvollziehbar. Ich schätze, da werden politische Spiele gespielt.“ Auch Professor Ralf Roth von der Deutschen Sporthochschule Köln äußerte sich zum Thema Nachhaltigkeit: „Von der Gesamtfläche, die München 2018 für sämtliche Sportstätten für die Winterspiele 2018 benötigt, werden 99 Prozent bereits heute für den Sport verwendet oder nur temporär für die Spiele genutzt. Die dauerhafte Neuerschließung beschränkt sich damit auf 0,48 Hektar Land - das entspricht nicht einmal der Größe eines Fußballfeldes. Lediglich 1 Prozent der Flächen werden speziell für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele dauerhaft baulich umgestaltet."

2018-Aufsichtsratschef Michael Vesper zeigte sich insgesamt sehr zufrieden. Das Konzept bezeichnete der ehemalige Grünen-Politiker als einen „Meilenstein unserer Bewerbung". Spannend wird es nun ab 6. Oktober, wenn sich der Münchner Stadtrat über das Bid Book beugt und erst recht wenige Tage später, wenn das die Garmischer tun.

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