Dallmayr-Preis: Die Champions League des Pferdesports in München-Riem

Selten gut besetztes Feld: Mit dem Dallmayr-Preis gastiert die Champions League des Pferdesports in München-Riem.
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Schon im vergangenen Jahr sehr stark: Hengst Iquitos geritten von Jockey Ian Ferguson.
Lajos-Eric Balogh/turfstock.com Schon im vergangenen Jahr sehr stark: Hengst Iquitos geritten von Jockey Ian Ferguson.

München - Für die einen ist es lapidar die größte Kaffeeparty der Welt, für die anderen ist es eines der großen deutschen Events im Pferderennsport: der Dallmayr-Preis in München Riem.

Am Sonntag steigt auf der Galopp-Rennbahn Münchens erstes Gruppe-1-Event der Saison (13 Uhr), das gleichzeitig auch die fünfte Teilprüfung der German Racing Champions League ist.

Keine Frage, dass ein Event dieser Art die Stars der Szene lockt, wie etwa die Besitzer des norddeutschen Stalles Mulligan. Deren Hengst Iquitos soll in Riem zum ersten Sieg der Saison galoppieren, bekommt aber starke Konkurrenz.

Trainiert wird das Rennpferd, benannt nach einer Stadt im Dschungel Perus, von Altmeister Hans Jürgen Gröschel in Hannover-Langenhagen. Der wollte seine lange Trainerkarriere eigentlich schon 2014 beenden, aber für Iquitos überlegte er es sich noch einmal anders.

Das ist die Iquitos-Konkurrenz

Iquitos begann seine Karriere 2015, siegte in drei seiner ersten vier Starts und beendete die Saison mit Rang drei auf Gruppe-Ebene. Da hatte Gröschel das Gefühl, dass es vielleicht das Pferd seines Lebens werden könnte.

Und 2016 wurde das Jahr des Iquitos. Nach seinem Sieg im Großen Preis der Badischen Wirtschaft in Iffezheim beendete er den Dallmayr-Preis als Vierter, siegte im Großen Preis von Baden und überzeugte mit zweit weiteren Gruppe-Platzierungen. In diesem Jahr gelangen in Baden-Baden und Hamburg bereits zwei gute Platzierungen.

Um den Sieg beim Großen Dallmayr-Preis galoppieren aber auch andere, darunter auch der Hengst Potemkin von Fußball-Manager Klaus Allofs, der in diesem Jahr noch wenig glücklich agierte, im vergangenen Jahr in Riem aber knapp vor Iquitos landete.

Auch Deutschlands Derby-Zweiter Enjoy Vijay überzeugte bereits beim ersten Start in München, als er Zweiter wurde und ist mittlerweile noch stärker. Zwei weitere Favoriten sattelt das Godolphin-Imperium von Dubai-Herrscher Sheikh Mohammed.

In den königsblauen Farben gehen Prize Money und Best Solution an den Start. Gemeinsam mit dem dritten Engländer Air Pilot bilden sie ein selten gut besetztes Feld und werden Iquitos den Sieg nicht kampflos überlassen.

Lesen Sie hier: Meister EHC München zieht für drei Partien um

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