Ferrari SF70H: Das ist Vettels neue "rote Göttin"

Der neue Formel-1-Ferrari fällt auf. Eine mächtige Heck-Finne haben die Designer der neuen "Roten Göttin" verpasst. Dazu auch noch ein großer Flügel vor dem Heckflügel.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Empfehlungen
Präsentationen des neuen Ferrari SF70 H für die Saison 2017 am 24.02.2017 auf der Maranello-Teststrecke in Fiorano (Italien).
dpa Präsentationen des neuen Ferrari SF70 H für die Saison 2017 am 24.02.2017 auf der Maranello-Teststrecke in Fiorano (Italien).

Der neue Formel-1-Ferrari fällt auf. Eine mächtige Heck-Finne haben die Designer der neuen "Roten Göttin" verpasst. Dazu auch noch ein großer Flügel vor dem Heckflügel. Der Wagen soll der Scuderia endlich wieder Siege und Titel bringen. Es wird Zeit für Vettel & Co.

Maranello - Dramatische Musik, Nahaufnamen und am Ende steht er da: Der neue Formel-1-Ferrari von Sebastian Vettel. Offizieller Name SF70H. Er soll die Scuderia nach einer enttäuschenden Sieglos-Saison wieder zu Erfolgen führen, die auch die Firmenbosse glücklich machen.

Zunächst in einem kurzen Video präsentierte das Team mit dem deutschen Vierfach-Weltmeister Vettel und dessen Rennstallrivalen Kimi Räikkönen am Freitag das Modell für den WM-Kampf unter neuen Vorzeichen in diesem Jahr. Der überwiegend im traditionellen Ferrari-rot lackierte Wagen fällt vor allem durch eine große weiße Heck-Finne auf. An deren Ende ragt beim neuen Ferrari ein weiterer großer Flügel hervor - unmittelbar vor dem Heckflügel. Für Erstaunen sorgten zudem die riesigen Seitenkästen.

Lesen Sie hier: Silber, sexy, stürmisch - der neue Silberpfeil

Schon Force India hatte mit einer gewaltigen und optisch gewöhnungsbedürftigen Heck-Finne für Aufsehen gesorgt. Titelverteidiger Mercedes verzichtete bei seinem Silberpfeil auf ein solch markantes Aerodynamik-Element. Der neue Wagen von Dreifach-Weltmeister und Top-Titelkandidat Lewis Hamilton sowie Nico-Rosberg-Nachfolger Valtteri Bottas wirkt insgesamt harmonischer und eleganter.

Die neuen Boliden sind breiter

Gemein haben alle Autos in diesem Jahr eins: Sie sind breiter als ihre Vorgänger. Zudem schreibt das wieder einmal stark überarbeitete Regelwerk dazu passend auch breitere Reifen vor. In der vergangenen Saison blieb Ferrari ohne Sieg. In der Fahrerwertung kam Vettel nicht über den vierten Platz hinaus, seit dem 20. September 2015 wartet der einst erfolgsverwöhnte gebürtige Heppenheimer auf seinen 43. Karriereerfolg. Sein finnischer Teamkollege Räikkönen wurde im vergangenen Jahr Sechster, das Team in der Konstrukteurs-Wertung nicht nur von Branchenprimus Mercedes, sondern auch noch von den wiedererstarkten Red Bulls geschlagen.

Die Scuderia präsentierte den neuen Wagen am Freitagvormittag zunächst in einem kurzen Video - auch mit Reminiszenz an die Vergangenheit und Tradition des Teams. Im Zeitraffer wurden alle Formel-1-Autos gezeigt, ehe das Garagentor sich für das neueste Modell öffnete. Beim Testauftakt der Formel 1 am Montag auf dem Circuit de Catalunya bei Barcelona wird der Wagen dann auch aus der dortigen Garage rollen und beweisen müssen, was er kann.

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – mitdiskutieren Empfehlungen
0 Kommentare
Artikel kommentieren