Promi-Show immer würdeloser? Kandidat erhebt heftige Vorwürfe – Moderatorin reagiert eilig

Die neue Reality-Show "Kampf der RealityAllstars" sorgt bereits vor dem offiziellen Start für Aufsehen. Frederic Prinz von Anhalt (82), Witwer der Hollywood-Legende Zsa Zsa Gabor (†99), stieg freiwillig aus und kritisiert die Produktionsbedingungen scharf: "Das war würdelos und abartig." Jetzt wehrt sich Moderatorin Arabella Kiesbauer (57).
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Moderatorin Arabella Kiesbauer zur AZ: "Reality-Stars wollen und sollen Aufmerksamkeit auf sich ziehen."
Moderatorin Arabella Kiesbauer zur AZ: "Reality-Stars wollen und sollen Aufmerksamkeit auf sich ziehen." © RTL2/Banijay Productions

Wochenlang freute sich Frederic Prinz von Anhalt auf die Teilnahme an der Allstars-Staffel von "Kampf der Realitystars", doch am Ende war die Promi-Show für ihn eine "große Enttäuschung". Strikte Vorschriften, etwa dass die Stars abends nicht alleine die Toilette aufsuchen dürfen, waren für ihn nicht hinnehmbar. Er warf hin und verließ die Sendung vorzeitig freiwillig. "Ich lasse mir nicht vorschreiben, wann ich auf die Toiletten gehen darf. Abartig, was von mir verlangt wurde. Das ist unmenschlich und würdelos. Ich will sogar sagen, dass meine Würde verletzt wurde", so Prinz von Anhalt zur AZ.

Toiletten-Sauerei gar "würdelos"? Frederic Prinz von Anhalt entsetzt

"Ich wurde gelinkt! Hätte ich das vorab gewusst, dann hätte ich meinen Vertrag niemals unterzeichnet." Dass die Toiletten-Regel seit mehreren Staffeln gilt und bekannt sein dürfte, sei für den 82-Jährigen nicht relevant, wiegelt er ab.

Auch die Promi-Mitstreiter waren für den Adoptiv-Prinzen ein Problem: "Da waren Leute dabei, die nicht einmal mit Messer und Gabel essen konnten. Ein Benehmen des Grauens. Es ging nur noch um polarisierendes Verhalten. Das war nicht mein Niveau." Und ätzt dann: "Die sind auch betrunken, mit Glas in der Hand, Klamotten und schmutzigen Schuhen in den Pool gesprungen. Solch eine dreckige Schweinerei!"

Der älteste und beim breiten Publikum wohl bekannteste Kandidat der Show: Frederic Prinz von Anhalt
Der älteste und beim breiten Publikum wohl bekannteste Kandidat der Show: Frederic Prinz von Anhalt © RTL2/Luis Zeno Kuhn

"Kampf der RealityAllstars"-Moderatorin Arabella Kiesbauer nimmt Stellung 

Moderatorin Arabella Kiesbauer reagiert in der AZ auf die Kritik. Die 57-Jährige präsentiert das RTL2-Promi-Format: "'Allstars' impliziert ja schon, dass hier die Besten der Besten der Reality-Welt gegeneinander antreten. Die sind mit allen Wassern gewaschen und wissen natürlich genau, wie sie sich verkaufen müssen. Wir müssen schwere Geschütze auffahren, um das Beste aus ihnen herauszuholen." Deshalb dürfe sie selbst als Moderatorin nicht fehlen, sagt Kiesbauer stolz der AZ.

Diese TV-Stars ziehen in der ersten Folge in die Sala am thailändischen Strand.
Diese TV-Stars ziehen in der ersten Folge in die Sala am thailändischen Strand. © RTL2/Luis Zeno Kuhn

"In fortgeschrittenem Alter gefordert": Frederic Prinz von Anhalt wirft freiwillig hin

Zur Situation von Frederic von Anhalt meint Kiesbauer: "Er ist als Adeliger ein anderes Leben gewohnt und erwartet, dass man ihm mit entsprechendem Respekt begegnet. Viele der jüngeren Teilnehmer kannten ihn jedoch gar nicht – und genau das könnte für ihn in der Show ein Problem gewesen sein. Auch das gemeinsame Zusammenleben in der Sala [Strandhaus am thailändischen Strand, d.R.] hat ihn in fortgeschrittenem Alter gefordert."

"Das hat ihn verärgert": Böses Erwachen in Sala in Thailand

Von Anhalts Würde sei aber "auf keinen Fall" verletzt worden, beteuert Kiesbauer vor der Ausstrahlung im persönlichen AZ-Interview: "Er wollte bewusst besonderen Respekt einfordern. Doch dieser wurde ihm wohl nicht sofort entgegengebracht und das hat ihn verärgert." 

"Reality-TV ist die Weiterentwicklung des Nachmittag-Talks"

Seit unglaublichen 39 Jahren macht Arabella Kiesbauer Fernsehen. In Österreich präsentiert sie derzeit unter anderem "Bares für Rares" und "Bauer sucht Frau". Legendär war ihr gleichnamiger und lautstarker Nachmittag-Talk, der zehn Jahre lang bis 2004 auf ProSieben lief. "Das Reality-TV ist die Weiterentwicklung des Nachmittag-Talks", sagt sie heute.

Keine Angst vor Jobverlust: "Großes Vertrauen in meine Fähigkeiten"

Während andere TV-Gastgeber und vor allem Moderatorinnen von Sendern vor die Tür gesetzt werden, sieht Arabella Kiesbauer ihre eigene berufliche Situation ziemlich entspannt. "Angst vor einem Jobverlust hatte ich nicht. Ich habe großes Vertrauen in meine Fähigkeiten und weiß genau, was ich kann. Ich liebe das Fernsehen und meinen Beruf. Aber wenn ich morgen nicht mehr vor der Kamera stehen würde, ginge die Welt für mich nicht unter", sagt sie selbstbewusst der AZ.

Was würde Arabella Kiesbauer stattdessen machen? "Ich habe genug andere Interessen und viele Dinge, die mein Leben bereichern. In den vergangenen Jahrzehnten habe ich viel gearbeitet. Ich würde mehr reisen, wäre nicht mehr fremdbestimmt und vielleicht würde ich sogar wieder Klavierunterricht nehmen."

"Kampf der RealityAllstars": Diese Promis sind 2026 dabei

Neben Frederic Prinz von Anhalt sind auch dabei: Sängerin Loona (51), "Bauer sucht Frau"-Kult-Star Narumol (60), Sänger Cosimo Citiolo (44), Model Sarah Knappik (39), Reality-Star Georgina Fleur (35), Reality-Star Kader Loth (53), Reality-Star Yeliz Koc (32) und Drag-Künstler Gino Bornmann (38).

Vervollständigt wird die VIP-Liste von den Reality-Stars Elena Miras (33), Serkan Yavuz (32), Sam Dylan (40), Matthias Mangiapane (42), Emmy Russ (26), Cecilia Asoro (30), Kate Merlan (38), Paco Herb (30), Maurice Dziwak (27), Elsa Latifaj (20), Sandy Fähse (41), Giuliana Farfalla (29) sowie Yana und Tayisiya Morderger (28).


Die neue Staffel "Kampf der RealityAllstars" läuft ab dem 15. April 2026 um 20:15 Uhr bei RTL2  und sieben Tage vorab auf RTL+.

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