"Wiesn Bummel": Cathy Hummels will mit "inneren Werten überzeugen"

Cathy Hummels hat am Montag wieder zu ihrem "Wiesn Bummel" geladen. Mit zahlreichen prominenten Gästen feierte sie auf dem Oktoberfest und enterte ein ums andere Mal die Zeltbühnen. Ihr Look war ihr dabei gar nicht so wichtig. "Ich möchte mit den inneren Werten überzeugen", betonte sie im Interview.
von  (eyn/spot)
Cathy Hummels feierte mit Mickie Krause auf der Bühne des Café Kaiserschmarrn.
Cathy Hummels feierte mit Mickie Krause auf der Bühne des Café Kaiserschmarrn. © IMAGO/Matthias Wehnert

Cathy Hummels (38) hat am Montag wieder zu ihrem "Wiesn Bummel" auf das Münchner Oktoberfest geladen. Treffpunkt für Influencer und Wiesn-Prominenz war in diesem Jahr die Rischart-Zentrale, bevor die Gesellschaft auf die Theresienwiese weiterzog. Der Bummel ist für die Vollblut-Münchnerin einer von wenigen Wiesn-Terminen in diesem Jahr, verriet sie der Nachrichtenagentur spot on news.

"Dieses Jahr bin ich ja nur fünfmal auf der Wiesn, dann düse ich in die USA für einen Job", erklärte Hummels. Ihr eigenes Event sei der Tag, an dem die sonst so gesundheitsbewusste Moderatorin "mal alle Fünfe gerade sein lasse". Und natürlich hat sie auch für ihre rund 250 Gäste an alles gedacht: Backwaren-Buffet und Hummels-Eis, dazu eine Bonuskarte, mit der es Gratis-Goodies auf der Wiesn gab. In der Styling-Lounge konnte man sich zudem optisch optimal auf den Besuch vorbereiten lassen.

Ein Dirndl mit Seltenheitswert

Um ihren eigenen Look muss sich Hummels keine Gedanken machen, denn mindestens 15 Wiesn-Looks hängen nach ihrer Schätzung in ihrem Schrank. Diesmal setzte sie auf ein eher klassisches blau-braunes Modell der Designerin Susanne Spatt, kombiniert mit Accessoires aus ihrer eigenen Linie. Kennengelernt habe sie die Marke über die Tochter der Designerin: "Ich bin einfach begeistert gewesen von der Handwerkskunst und dass es pro Modell nicht so viele gibt, das ist mir auch wichtig."

Bei allzu freizügigen Trends steigt sie dagegen aus. "Ich glaube, ich brauche das nicht, wenn es zu nackt ist", sagte die 38-Jährige und fügt selbstironisch hinzu, sie habe "nicht die Curves", um ihren Busen zu pushen. "Ich mag es traditionell, aber auch mit Glamour und ich möchte mit den inneren Werten überzeugen."

Oliver Pocher sorgt für Stimmung

Zuallererst überzeugte sie aber erst mal mit ihrem Rampensau-Gen. Bei der ersten Station im Café Kaiserschmarrn enterte Hummels prompt die Bühne. Und zwar mit prominenter Verstärkung: Nachdem zuvor schon Joelina Drews und Schürze aufgetreten waren, holte sie jetzt ihre Gäste Mickie Krause, DJ Ötzi und Anna-Maria Zimmermann nach vorne. Zusammen mit der Band brachten die Schlagerstars das Festzelt mit ihren Hits zum Beben. Ganz vorne mit dabei war auch Oliver Pocher, der immer wieder über die Bühne turnte und sich das Mikro schnappte.

Gefeiert wurde ohnehin in bunter Runde. Zu den Gästen gehörten unter anderem die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, Jenny Elvers mit Sohn Paul, Modelagent Peyman Amin, Schauspieler Oliver Masucci mit seinem Sohn, Simone Ballack, Claudelle Deckert, Maria Höfl-Riesch mit ihrem Partner sowie Mark Keller mit seinen beiden Söhnen.

"Männer müssen sich ins Zeug legen"

Bei aller Feierlaune hatte Hummels auch einen Blick für die Herren in Tracht. Ein gelungener Trachtenlook zeige, dass ein Mann Geschmack habe und ihm die Tradition wichtig sei. "Und ich finde es auch sexy", gestand sie. Ihre Dirndlschleife trug sie an diesem Tag rechts - die Männer müssten sich aber dennoch "ins Zeug legen", stellte sie klar. "Wenn es ein netter Mann ist, der Humor hat, der gepflegt ist und gut riecht, bin ich immer offen."

Schlechte Anmachsprüche hat sie auf dem Oktoberfest nach eigener Aussage "unzählige" gehört. An konkrete Beispiele kann sie sich nicht mehr erinnern, "die waren so schlecht". Aus der Ruhe bringen lässt sich Hummels davon aber nicht: "Ich lächle sie weg."

Rückendeckung für die Stadt München

Für Diskussionen sorgt in diesem Jahr die neue Abgabe, die die Stadt von Influencern erhebt, die auf dem Oktoberfest Content produzieren. Hummels, die ihren Bummel offiziell angemeldet hat und mehrfach betonte, auch alle ihre Gäste hätten deshalb für diesen Tag einen "Freifahrtsschein", stellt sich ausdrücklich hinter die Regelung.

"Ich habe viel drüber nachgedacht und mich mit der Stadt ausgetauscht. Privat darf man ja machen, was man will, aber viele verdienen eben sehr viel Geld mit unserem Oktoberfest", so Hummels - dann gehöre es eben dazu, der Stadt etwas abzugeben, zumal Polizei und Müllentsorgung aus Steuergeldern bezahlt würden. "Die Sicherheit wird immer komplizierter und teurer und letztendlich ist es ja eine Reinvestition für die Stadt München."

Für Cathy Hummels ging dieser Wiesn-Tag noch in zwei Zelten weiter. Nach dem Stopp im Café Kaiserschmarrn machte sich die Runde auf zur Brotzeit ins Bodo's Cafézelt. Auch dort tanzte die Gastgeberin auf der Bühne und schäkerte mit der Band. Zum krönenden Abschluss ging es dann für die "Wiesn Bummel"-Stammgäste noch in die Käfer-Wiesn-Schänke zum Dinieren - und Weiterfeiern.

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