Wiesn-Absage von Monika Gruber: Warum sie 2026 aufs Oktoberfest verzichten muss

Das Oktoberfest hat begonnen und auf der Theresienwiese tummeln sich gerade zahlreiche Promis. Ein Stammgast fehlt jedoch: Kabarettistin Monika Gruber bleibt der Wiesn heuer fern – und erklärt auch, was wirklich dahintersteckt.
von  Eva Meeks
Monika Gruber ist eigentlich leidenschaftliche Wiesn-Gängerin. 2026 hat sie sich aber gegen einen Besuch entschieden.
Monika Gruber ist eigentlich leidenschaftliche Wiesn-Gängerin. 2026 hat sie sich aber gegen einen Besuch entschieden. © imago/Lindenthaler

Monika Gruber (55) ist ein echter Wiesn-Profi. Die bayerische Kabarettistin war in den vergangenen Jahren gerne im Festzelt unterwegs und durfte sogar schon zum Schlegel für den Anstich greifen. 2026 sollte man auf der Theresienwiese aber nicht mit ihr rechnen – denn die schlagfertige Gruberin hat sich nach 25 Jahren zum ersten Mal gegen einen Oktoberfest-Besuch entschieden.

Monika Gruber über Oktoberfest: "Werde heuer drauf verzichten"

"Wirst du auch wieder anzapfen auf der Wiesn?", möchte Journalist Andreas Hock (51) im Podcast "Die letzten Monikaner" von seiner Kollegin wissen. Monika Gruber kann das entschieden verneinen: "Für mich fällt die Wiesn heuer aus." Ihr Moderationspartner hakt nach, was dahintersteckt – immerhin hatte die Gruberin erst im vergangenen Jahr in der Schützenlisl das Fest eröffnet.

Monika Gruber erklärt daraufhin, wie es zu ihrer Entscheidung kam: "Weil ich einfach immer feststelle, dass [...] ich hinterher heiser bin. Und nachdem ich immer noch stimmlich zu kämpfen habe und meine letzte Stimmbandentzündung nicht ganz auskuriert habe, werde ich [...] heuer zum ersten Mal nach 25 Jahren [ aufs Oktoberfest ] verzichten." Aktuell tourt sie mit ihrem Programm "Es huift ja nix" durch die Lande – wofür sie ihre Stimme einfach brauche.

Im Volkssängerzelt Schützenlisl hatte Monika Gruber 2025 angezapft. Dieses Jahr übernahm das der Münchner Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler.
Im Volkssängerzelt Schützenlisl hatte Monika Gruber 2025 angezapft. Dieses Jahr übernahm das der Münchner Stadtpfarrer Rainer Maria Schießler. © imago/B. Lindenthaler

Oktoberfest-Eskapaden: Monika Gruber kann darüber schmunzeln

Andreas Hock kommentiert die Wiesn-Absage seiner Kollegin mit folgenden Worten: "Jetzt habe ich so auf dich gezählt, dass ich einmal einen Platz in einem Zelt kriege, indem ich mich ranzecke an dich und vielleicht mit dir irgendwie da mit unterkomme." Eine Aussage, die Monika Gruber ihm nicht abkauft – denn dafür kenne sie ihren Kollegen zu gut. Sie ist sich sicher, dass er Ausreden gefunden hätte, wenn sie ihn eingeladen hätte: "Weil du große Menschenansammlungen nicht magst, gell, Herr Hock?"

Dieser gibt ehrlich zu: "Mit der Wiesn tue ich mir wirklich [schwer]. Also das muss ich sagen." Während seiner Zeit in München habe er zu seinem Entsetzen erlebt, wie Festzeltgäste nach dem Erbrechen ein weiteres Bier bestellen durften. "Tja, das nennt man Wiesn, Schatz", meint die Gruberin süffisant. "Da bin ich raus", stellt der Franke klar. Fans des Podcasts sollten auf der Wiesn 2026 also nicht mit einem der beiden rechnen – weder mit Monika Gruber noch mit Andreas Hock.

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