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Wegen Verhalten ihres Sohnes: Birgit Schrowange spricht offen über Problem der Generation Z

Am Verhalten ihres Sohnes erkennt Birgit Schrowange (68) deutlich den Unterschied zwischen ihrer eigenen Jugend und der heutigen Generation. Der 25-jährige Laurin arbeitet in der IT-Branche und stammt aus ihrer früheren Beziehung mit ZDF-Talker Markus Lanz (57). Was Schrowange ihrem Sohn heute mit auf den Weg gibt, zeigt vor allem eines: ihren Wunsch nach mehr Leichtigkeit im Leben.
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Vier Jahrzehnte im TV und enorm beliebt: Moderatorin Birgit Schrowange
Vier Jahrzehnte im TV und enorm beliebt: Moderatorin Birgit Schrowange © imago/Horst Galuschka

Birgit Schrowange (68) ist Anfang des Jahres mit Ehemann Frank Spothelfer (59) nach München gezogen. "Mich hatten die Kölner gewarnt", gibt die einstige RTL-Moderatorin nun im Podcast "Medien Martini" (u.a. Spotify, RTL+) zu. Die bösen Grantel-Vorurteile kann Schrowange bislang aber nicht bestätigen. Zwar vermisst sie noch manchmal ihre alte Heimat Köln, hat aber auch schon drei Dirndl im Schrank: "Jetzt bin ich Bayerin." Außerdem spricht die 68-Jährige über ihren Sohn Laurin.

Wegen Verhalten ihres Sohnes: Birgit Schrowange spricht über Problem der Generation Z

Die AZ berichtet exklusiv und vorab über die neueste Podcast-Ausgabe von "Medien Martini" (erscheint erst am Donnerstag, 28. Mai). Im Gespräch mit Moderator Thomas Gierling (38) plaudert Birgit Schrowange offen über ihren Sohn – und darüber, wie sehr sich die junge Generation aus ihrer Sicht verändert hat. Während die Moderatorin ihre eigene Jugend als unbeschwert und frei in Erinnerung hat, beobachtet sie bei vielen jungen Menschen heute deutlich mehr Nachdenklichkeit.

Erfolgreich in der IT und Ärztin als Freundin: Birgit Schrowange gibt Sohn klaren Rat

"Die jungen Leute, mein Sohn ist jetzt 25, sind sehr ernsthaft", erklärt Schrowange über die Generation Z. Laurins Freundin sei Ärztin, beide hätten fleißig studiert und würden hart arbeiten. Für die TV-Moderatorin steht jedoch fest: Das Leben dürfe dabei nicht zu kurz kommen.

Birgit Schrowange zu Gast im Podcast "Medien Martini". Gastgeber Thomas Gierling trifft darin auf Persönlichkeiten, die die Medienwelt prägen: Macher, Visionäre, Kritiker und Kreative.
Birgit Schrowange zu Gast im Podcast "Medien Martini". Gastgeber Thomas Gierling trifft darin auf Persönlichkeiten, die die Medienwelt prägen: Macher, Visionäre, Kritiker und Kreative. © 48forward Studios/Medien Martini

"Ich sage zu meinem Sohn immer: 'Leute, ihr müsst auch eure Jugend genießen. Ihr müsst leben und euch nicht immer so viele Sorgen machen'", erzählt die 68-Jährige von ihrem Ratschlag. Viele Ängste seien letztlich unbegründet, findet Schrowange: "90 Prozent der Dinge, über die man sich Sorgen macht, treten gar nicht ein."

Birgit Schrowange wünscht sich weniger Sorgen und mehr Leichtigkeit

Heute blickt die ehemalige Moderatorin auf vier Jahrzehnte im TV-Geschäft zurück und versucht gleichzeitig, ihrem Sohn Laurin ihre eigene Haltung zum Leben mitzugeben: weniger Grübeleien, mehr Leichtigkeit. Gerade in jungen Jahren.

Besonders auffällig sei für sie die Schwere und Bedächtigkeit der jungen Generation. Schrowange blickt deshalb gern auf ihre eigene Jugend in den Siebzigern und Achtzigern zurück. "Wir haben uns nicht so viele Gedanken gemacht. Wir haben einfach gelebt. Wir hatten nur ganz wenig und ganz viel Spaß", sagt sie.

"In den Achtzigern wurde viel Alkohol getrunken"

"In den Achtzigern wurde viel getrunken", erzählt Schrowange rückblickend. Sie erinnert sich an durchzechte Nächte mit Kollegen, in denen "viel gepichelt" wurde. Nicht selten sei man am nächsten Tag "ein bisschen verkatert" und mit verwaschener Aussprache vor der Kamera gestanden. "Man war angeschlagen, aber jung und hat gefeiert", so die 68-Jährige. Alkohol gehörte damals ganz selbstverständlich zum Alltag im Sender dazu – selbst mittags wurde schon mal Sekt getrunken. "Die Zeiten waren damals tatsächlich so", resümiert sie heute.

Fesch in Tracht: Birgit Schrowange und Ehemann Frank Spothelfer
Fesch in Tracht: Birgit Schrowange und Ehemann Frank Spothelfer © BrauerPhotos/S.Brauer

Gleichzeitig erinnert sich die Moderatorin daran, wie schwierig es damals für Frauen im Fernsehen war. In jungen Jahren habe sie unbedingt Fernsehansagerin werden wollen – in einer Zeit, in der Männer das TV-Geschäft dominierten.

"Das würde heute ja gar nicht mehr gehen"

"Da gab es Assistentinnen, die von Joachim Kulenkampff vorgeführt wurden", erzählt Schrowange rückblickend. Kommentare über "das schöne Kleidchen" oder Aussehen seien damals völlig normal gewesen. "Das würde heute ja gar nicht mehr gehen."

Wegen erster TV-Nachrichtensprecherin: "Da ging ein Aufschrei durchs Land"

Auch an die erste weibliche Moderation der "Tagesthemen" erinnert sich Schrowange noch genau. Als Barbara Dickmann ab 1979 hinter dem Nachrichten-Pult zu sehen war, habe es große Diskussionen gegeben. "Da ging ein Aufschrei durchs Land. Frauen könne man doch gar nicht ernst nehmen", sei damals die Haltung vieler gewesen, so der einstige TV-Star.

Dennoch hegte die heute 68-Jährige den Wunsch, Programmansagerin zu werden. 1983 erfüllte sich dieser Traum: Bis 1994 arbeitete sie als Ansagerin beim ZDF. Im Anschluss machte Birgit Schrowange als Moderatorin von "Life! – Die Lust zu leben" sowie "Extra" bei RTL Karriere. Mittlerweile hat sie sich vom TV-Business verabschiedet. "Jetzt ist dieses Kapitel für mich beendet", sagte sie kürzlich der AZ. "Ab und zu bin ich noch zu Gast in Podcasts oder Talksendungen. Ansonsten spreche ich noch vereinzelt auf Veranstaltungen, denn mein Herzensthema ist finanzielle Intelligenz – da möchte ich gerade junge Menschen drauf aufmerksam machen."

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  • leichte weisse vor 23 Minuten / Bewertung:

    Lieber drei Dirndl im Schrank als drei Leichen im Keller...
    Der Besitz der Dirndl ist aber kein direktes Bekenntnis zum schönen Leben in München.

    Kommt die jetzt öfter? Ok Freddie Mercury ist ja schon tot und so viele Promis hat München ja nicht...

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