Von WM nach Wimbledon und zurück? David Beckham im Sport-Stress

Inzwischen ist nicht mehr nur die Fußball-WM in Mexiko, Kanada und den USA in vollem Gange. Seit dem 29. Juni findet in London ein weiteres Großevent des Sports statt - die Wimbledon Tennis Championships. Wer es mit beiden Sportarten hält, kommt bei so vielen Matches auf der einen und der anderen Seite des Atlantiks trotz Zeitverschiebung in Terminprobleme. Das zeigt sich aktuell auch am Beispiel von David Beckham (51), der als ehemaliger Fußballprofi natürlich vor Ort in Nordamerika weilt - als Engländer aber auch das heimische Tennisturnier beehren will.
Zum Wimbledon-Auftakt am vergangenen Montag ließ er sich die zurückliegenden Reisestrapazen aber kaum anmerken. Zusammen mit seiner Mutter Sandra Georgina West (77) verfolgte er das knapp gewonnene Auftaktmatch des aktuellen Weltranglistenersten Jannik Sinner. Inzwischen ist es längst Tradition geworden, dass sich der ehemalige Kapitän der englischen Nationalmannschaft mit seiner Mutter in der Royal Box einfindet, um das Wimbledon-Turnier zu verfolgen.
Mittwoch dann zurück bei König Fußball?
Am Samstag zuvor war Becks derweil noch in den USA, genauer gesagt im MetLife Stadium im Bundesstaat New Jersey bei New York City. Dort mühten sich seine Three Lions in seinem Beisein auf der Tribüne im letzten Vorrundenspiel gegen Panama zu einem 2:0-Erfolg.
Schwer vorzustellen, dass sich Beckham das erste K.o.-Spiel der englischen Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch entgehen lässt. Am 1. Juli - und mit einer Anstoßzeit um 18:00 Uhr MESZ erstaunlich früh - trifft England dann im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia auf DR Kongo.
Für eine halbwegs stressfreie Anreise würde Beckham also wohl noch im Laufe dieses Tages wieder zurück nach Amerika jetten müssen. Das Erstrundenspiel von Alexander Zverev (29) in Wimbledon gegen Alexander Blockx (21) könnte für Becks etwa eng werden. Der French-Open-Sieger trifft ab 15:40 Uhr auf die belgische Nummer 36 der Weltrangliste.