Vanessa Blumhagen: Anzeige nach sexueller Belästigung

Die Society-Expertin aus dem "Sat.1-Frühstücksfernsehen" geht gegen einen Mann vor, der ihr via Instagram eklige, sexistische und belästigende Nachrichten geschickt hat. Vanessa Blumhagen hat Anzeige erstattet und will nicht länger schweigen.
| Steffen Trunk
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Vanessa Blumhagen hat Anzeige wegen sexueller Belästigung erstattet.
Vanessa Blumhagen hat Anzeige wegen sexueller Belästigung erstattet. © dpa/Frederic Kern

Als eine der wenigen Promi-Ladys spricht Vanessa Blumhagen öffentlich über private Nachrichten, die sie via Instagram erreichen. Am Mittwoch stellt die Society-Expertin aus dem "Sat.1-Frühstücksfernsehen" einen Screenshot in ihrer Story online, der schockiert.

Mann schreibt Vanessa Blumhagen Ekel-Nachricht 

Ein Mann, Blumhagen zeigt die Nachricht unzensiert, beschreibt, was er am TV-Star "geil" findet und beschreibt detailliert, wie er sich Sex mit ihr vorstellen könnte. Unfassbar! Blumhagen geht jetzt gegen "diese sexuelle Belästigung, die mich erreicht hat", vor.

Online-Anzeige bei Polizei wegen sexueller Belästigung

Sie hat eine Online-Anzeige bei der Polizei Hamburg gestellt. "Es gibt jetzt ein Aktenzeichen", erklärt Vanessa Blumhagen am Donnerstagmorgen in ihrer Instagram-Story. Die 43-Jährige sagt sexueller Belästigung in ihrem privaten Postfach jetzt öffentlich den Kampf an: "Ich werde auch in Zukunft gegen Nachrichten dieser Art, Drohungen und Dickpics vorgehen."

Unzensiert: Vanessa Blumhagen zeigt Profilnamen

Eine Hetzjagd möchte sie nicht starten, indem sie die Profilnamen öffentlich zeigt, "aber ich finde, man soll das nicht unter den Tisch fallen lassen. Das habe ich relativ lange gemacht". Und weiter: "Ich bin mir ganz sicher, man ändert was, wenn man dagegen vorgeht und auch, wenn man diese Themen öffentlich macht und sie zur Diskussion stellt."

Promis im Kampf gegen sexuelle Belästigung und Missbrauch

Auch Ruth Moschner hat sich dem so wichtigen Thema angenommen und spricht immer wieder über die widerlichen Zeilen und Bilder, die sie von Männern im Netz erhält.  Oftmals bleibt es nicht bei diesen anzüglichen Zeilen, denn die Moderatorin bekommt auch Bilder von männlichen Genitalien, sogenannte "Dickpics", zugesendet. "Ich wollte ein bisschen mehr und hab mir dann eine Anwältin genommen", erklärte sie RTL.

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Ein ausschlaggebender Grund für die Anzeige sei für Moschner gewesen, dass auch junge Mädchen via Social Media unter sexueller Belästigung leiden: "Was mich extrem schockiert, [...] dass mir ganz viele 13- bis 14-jährige Mädels schreiben, die sagen 'Ich kriege sowas auch'. [...] Ich finde das so furchtbar und ekelhaft."

Im vergangenen Jahr haben auch Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf mit ihrer 15-minütigen Live-Sendung zum Thema sexuelle Belästigung, Gewalt und Missbrauch für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei kamen Frauen zu Wort, die bereits schlimme Erfahrungen in dieser Hinsicht machen mussten.

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