Umfrage-Ergebnisse: AZ-Leser haben eindeutige Meinung über Dschungelcamper Gil Ofarim
In einer aktuellen Umfrage fragte die AZ: RTL schickt Gil Ofarim mit einem lukrativen Vertrag ins Dschungelcamp – was halten Sie davon? Das Ergebnis ist deutlich: Rund 85 Prozent der Teilnehmer lehnen den Auftritt strikt ab (Stand: 16.1., 12 Uhr). Ihr Urteil fällt klar aus: "Es ist unmöglich! Er hat keine Plattform verdient."
Gil Ofarim: Übernimmt RTL zu wenig Verantwortung
Viele Leser kritisieren, dass Ofarim nach dem öffentlich ausgetragenen Skandal nun erneut große mediale Aufmerksamkeit bekommt – und das ausgerechnet in einer Unterhaltungssendung mit Millionenpublikum. Der Vorwurf: RTL setze bewusst auf Provokation und Reichweite, statt Verantwortung zu übernehmen.
Nur 15 Prozent der AZ-Leser halten Ofarim für geeigneten Dschunugelcamper
Doch es gibt auch eine andere Sicht. 15 Prozent der Befragten sprechen sich für eine zweite Chance aus. Sie finden, dass der Musiker die Möglichkeit erhalten sollte, sich zu erklären und Verantwortung zu zeigen. Für diese Gruppe ist das Dschungelcamp nicht nur Unterhaltung, sondern auch eine Bühne für persönliche Aufarbeitung.

Fest steht: Kaum ein Kandidat polarisiert schon vor dem Einzug so stark wie Gil Ofarim. Während RTL auf Aufmerksamkeit setzt, zeigt die AZ-Umfrage, wie tief die Ablehnung bei vielen Zuschauern sitzt. Ob der Musiker im Camp Sympathien zurückgewinnen kann – oder die Fronten weiter verhärtet – wird sich erst vor laufender Kamera zeigen.
Skandal in Hotel: Was ist die "Davidstern-Affäre" von Gil Ofarim?
Ofarim hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen den Mitarbeiter eines Leipziger Hotels erhoben: Dieser habe ihn aufgefordert, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Die "Davidstern-Affäre" hatte auch international für Aufsehen gesorgt. Vor dem Landgericht Leipzig legte Ofarim später ein Geständnis ab. Er räumte ein, die Antisemitismusvorwürfe gegen den Hotelmitarbeiter erfunden zu haben und entschuldigte sich. Das Gerichtsverfahren wurde im November 2023 eingestellt. Der Musiker musste als Auflage einen Geldbetrag von 10.000 Euro zahlen. Infolge des Prozesses hatte sich Ofarim weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
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