Tod von Hubert Aiwanger: Markus Söder spricht von "absoluter Tragödie"

Hubert Aiwanger (1971-2026), der Stellvertreter von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (59), ist überraschend verstorben. Kurz nach Bekanntwerden des Todes Aiwangers hat sich Söder in den sozialen Medien zu Wort gemeldet.
"Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger ist eine absolute Tragödie", schreibt der Ministerpräsident auf der Plattform X. "Wir sind alle zutiefst geschockt. Unsere Gedanken sind nun zuerst bei seiner Familie und seinen Kindern. Wir trauern mit ihnen und beten für sie."
Ilse Aigner (61), CSU-Politikerin und Präsidentin des Bayerischen Landtags, lässt mitteilen: "Mit großer Bestürzung und Fassungslosigkeit erreicht uns die Nachricht, dass der Staatsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger mitten aus dem Leben gerissen wurde. Sein völlig unerwarteter Tod ist ein schwerer Verlust für den Bayerischen Landtag, für die Politik in Bayern. Unsere Gedanken gelten seiner trauernden Familie. Ihnen gilt unser herzliches Beileid."
"Mit großer Bestürzung habe ich vom Tod Hubert Aiwangers erfahren", schreibt Katharina Schulze (41), Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, bei Instagram. "Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und allen, die ihm nahestanden. Ich wünsche ihnen in dieser schweren Zeit viel Kraft, Zusammenhalt und Trost."
"Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger bestürzt mich sehr"
"Mit großer Bestürzung habe ich von der Nachricht vom Tod Hubert Aiwangers erfahren", erklärt der FDP-Parteivorsitzende Wolfgang Kubicki (74). "Mit seiner unkonventionellen und volksnahen Art hat er die politische Landschaft in Bayern geprägt und aufgemischt. Er war ein streitbarer Politiker, dessen Stimme und Persönlichkeit in der deutschen Politik fehlen werden."
Der Grünen-Politiker Cem Özdemir (60) meldet sich ebenfalls bei X zu Wort. Baden-Württembergs Ministerpräsident erklärt: "Der plötzliche Tod von Hubert Aiwanger bestürzt mich sehr. Er war ein streitbarer Politiker mit Ecken und Kanten, der für seine Überzeugungen kämpfte." Auch Özdemir sei in Gedanken bei der Familie des Verstorbenen und bei den Aiwanger nahestehenden Menschen.
Der ehemalige Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (52) sei "tief betroffen" vom plötzlichen Tod Aiwangers. Weiter schreibt er: "Bayern verliert einen leidenschaftlichen Politiker mit klaren Überzeugungen. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Ruhe in Frieden, Hubert."
Hubert Aiwanger soll sich aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet haben
Am Abend des 4. November wurde bekannt, dass Aiwanger, der auch bayerischer Wirtschaftsminister und Landes- sowie Bundesvorsitzender der Freien Wähler war, tot in einem Hotel in Berlin aufgefunden wurde.
Wie unter anderem der Bayerische Rundfunk berichtet, hätte Aiwanger am Mittwoch während der Eröffnung eines Hauptstadtbüros sprechen sollen. Der Politiker habe jedoch aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Demnach ermitteln sowohl die Berliner Kriminalpolizei als auch die Staatsanwaltschaft, um "die konkrete Todesursache und den Hergang des Todes herauszufinden sowie ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen".