Thomas Müller: Welchen fatalen Fehler die neue Freundin nicht machen sollte

Vor knapp zwei Monaten wurde bekannt, dass die Ehe von Thomas Müller (36) gescheitert ist. Während der ehemalige FC-Bayern-Profi inzwischen in Kanada lebt, ist seine Noch-Ehefrau Lisa Müller (36) in Bayern geblieben und arbeitet an ihrer Karriere als Dressurreiterin und Politikerin.
Ob Thomas Müller bald eine neue Frau an seiner Seite präsentieren wird, bleibt abzuwarten – die Gerüchteküche ist bereits am Brodeln. Aber worauf sollte eine potenzielle Freundin achten? Immerhin war der Fußballer seit seiner Jugend mit Lisa liiert. Die AZ hat Paartherapeutin Hannah Gensch gefragt, welche Herausforderungen auf die Müllers und künftige Partner zukommen könnten.
Neuer Partner sollte "Reife und Selbstwertgefühl" mitbringen
Offiziell hat Thomas Müller bislang keine neue Liebe in seinem Leben bestätigt. Wenn es so weit ist, sollte ein Partner "eine große emotionale Reife und ein stabiles Selbstwertgefühl mitbringen", erklärt Hannah Gensch der AZ und spricht eine Warnung aus: "Man darf nicht den fatalen Fehler machen, in Konkurrenz zu einer 17-jährigen Geschichte treten zu wollen. Diese fast zwei Jahrzehnte haben tiefe Prägungen, Bindungsmuster und auch spezifische Verletzungen hinterlassen." Das lasse sich Hannah Gensch zufolge nicht einfach wegwischen – "und das sollte man auch nicht verlangen".

Liebes-Aus bei Thomas und Lisa Müller: "Kommt fast nie aus dem Nichts"
Für viele Beobachter kam das Liebes-Aus von Lisa und Thomas Müller nicht überraschend. "Nach 17 Jahren kommt ein solches Beziehungsende fast nie aus dem Nichts", betont Hannah Gensch im AZ-Interview. "Es ist eine schmerzhafte Wahrheit, aber meistens ist es das Ergebnis einer 'Silent Divorce' – einer jahrelangen, leisen Entfremdung." Dass Thomas Müller vor knapp einem Jahr für die Karriere nach Kanada zog, während seine Ehefrau für ihren Pferdesport in Deutschland blieb, könnte für die Situation nicht förderlich gewesen sein.

Nach Trennung: Das sollte Ex-Promi-Paar Müller beachten
Mit 36 Jahren starten Lisa und Thomas Müller solo noch mal ganz neu durch – und werden in ihrem Leben sicherlich wieder die Liebe finden. Aber was sollte man dabei beachten? Beziehungsexpertin Hannah Gensch warnt vor dem Phänomen des sogenannten "Rebound-Dating": "Aus Angst vor der ungewohnten Stille zu Hause stürzt man sich viel zu schnell in eine neue Partnerschaft, um das emotionale Loch zu stopfen. Statistisch gesehen haben diese Übergangsbeziehungen eine extrem kurze Halbwertszeit."
Aber wann ist ein guter Zeitpunkt gekommen, um sich auf einen neuen Menschen einzulassen? Der Expertin zufolge sei das nicht an Wochen oder Monaten messbar. Es komme auf die "emotionale Ladung" an. "Erst wenn beide aneinander denken können, ohne dass das autonome Nervensystem sofort mit einem Stich im Herzen, Wut oder Tränen reagiert – wenn also eine liebevolle Neutralität und echte Akzeptanz eingezogen sind –, ist das System wieder bereit für ein echtes Gegenüber", betont Hannah Gensch in der AZ. "Beim Daten selbst sollten sie achtsam sein, weder nach einem Klon des Ex-Partners aus Sehnsucht nach Vertrautheit noch nach einem extremen Gegenentwurf aus verletztem Trotz zu suchen."